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Scheunenparty in neuendorf : Feiern bis in den frühen Morgen

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Neues Konzept des Neuendorfer Fördervereins geht auf und lockt hunderte Besucher zur zweiten Scheunenfete

Der Förderverein der Dorfgemeinschaft Neuendorf und der Feuerwehr macht weiter von sich Reden. Nachdem bereits in den vergangenen Monaten Projekte zur Verschönerung des Dorfes angeschoben und ausgeführt wurden, war jetzt eine riesige, gemeinsame Party Grund für jede Menge Spaß.

„Unsere zweite Scheunenfete hat alle Erwartungen übertroffen“, sagte Fördervereinschef Christian Rothe. Nach dem Start im vergangenen Jahr noch mit einem kleinen Minus aus der Veranstaltung gegangen, fanden jetzt hunderte Gäste den Weg in die Scheune, wo sonst Strohballen lagern und sorgten für ein wirtschaftlich gutes Resultat. „Wir werden hoffentlich das Minus aus dem vergangenen Jahr aufholen und damit wieder etwas für das Dorf tun“, sagte der 28-jährige Vereinschef. Immerhin soll der Spielplatz im Dorf weitere neue Spielgeräte bekommen und auch die kosten Geld. „Selbst im zweiten Jahr sind wir noch in der Testphase, allerdings scheinen wir heute vieles besser als im vergangenen Jahr gemacht zu haben“, sagte Rothe. Denn noch vor Mitternacht war die Tanzfläche gut gefüllt und DJ Jonathan Sing hatte viel Spaß beim Abspielen seiner Lieder. „Das dritte Juni-Wochenende scheint für unsere Veranstaltung besser geeignet zu sein. Ich denke, dass könnte ein fester Termin im Veranstaltungskalender Neuendorfs sein“, sagte Christian Rothe. Er hatte die Idee aus Veranstaltungen in den alten Bundesländern übernommen und in Neuendorf umgesetzt. „Natürlich geht es nicht ohne die Unterstützung der Bauern und der Feuerwehr. Ich bin froh, dass die Leute hier so mitziehen“, sagte er.

DJ Jonathan Sing fand nicht nur die Idee gut, auch in Neuendorf Derartiges aufzuziehen, sondern konnte auch aus eigener Erfahrung berichten, dass diese Art der Party fast immer ankommt und gerade die Jugend auf die ländlichen Gebiete immer mehr ausweichen. „Es ist einfach eine andere Atmosphäre“, sagte er.

Auch wenn die Jugend nur unter strengen Auflagen zu dieser Party kommen durfte, zeigte sich das Konzept als erfolgreich. „Jugendliche bis 14 durften nur in Begleitung der Eltern feiern, ab 16 braucht man zumindest einen Mutti-Zettel“, erklärte Christian Rothe, der auch im kommenden Jahr wieder zu einer Scheunenparty einladen will.

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