Gadebusch : Fehlende Schilder an der Kreuzung

Nach Meinung von Ernst Schönherr könnte diese für Radfahrer gefährliche Kreuzung durch eine bessere Beschilderung wesentlich entschärft werden.
Nach Meinung von Ernst Schönherr könnte diese für Radfahrer gefährliche Kreuzung durch eine bessere Beschilderung wesentlich entschärft werden.

Radfahrer wünscht sich deutlichere Hinweise zur Radweg-Führung an der Ecke Jarmstorfer Straße/Roggendorfer Chaussee

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30. November 2017, 04:45 Uhr

Die Kreuzung Jarmstorfer Straße/Roggendorfer Chausse ist stark frequentiert und dadurch für Radfahrer gefährlich. Erst vor wenigen Tagen kollidierte dort ein solcher mit einem Pkw. Vor diesem Hintergrund hat sich Ernst Schönherr an den Heißen Draht der SVZ gewendet: „Es fehlt eine eindeutige Beschilderung an der Kreuzung, nach der sich die Radfahrer richten können“, bemängelt der Mann aus Bestenrade, der mit seinem auffälligen, knallgelben Dress und seinem Rennrad kein Unbekannter in der Region ist.

„Ich habe mehrfach beobachtet, wie Radfahrer aus Richtung Stadt oder aus Richtung Roggendorf auf dem kombinierten Fuß- und Radweg an die Kreuzung gefahren kommen und dann dirkt hinüber fahren“, erzählt der Rentner. Dabei wäre es in seinen Augen viel sicherer, ein paar Meter um die Kreuzung herumzufahren und dann, wie es eigentlich auch vorgesehen ist, über die an dieser Stelle abgesenkten Bordsteine auf den Fuß- und Radweg der anderen Seite zu kommen. „Auf diese Möglichkeit weisen aber keine Schilder im Kreuzungsbereich hin. Auch die nächste Kennzeichnung des Weges zur Nutzung durch Radfahrer steht erst mehr als hundert Meter entfernt. Darum nehmen viele Radfahrer das Wagnis in Kauf und fahren auf die Straße, um direkt über die Kreuzung zu kommen“, erklärt Ernst Schönherr.

Der leitende Verwaltungsbeamte von Gadebusch, Matthias Jankowski sieht auf Nachfrage der SVZ dort ebenfalls ein Defizit. „Vielen Dank für den Hinweis. Ich werde das an die Mitarbeiter des Ordnungsamtes weiterleiten“, verspricht der Behördenchef. Diese müssten dann einen entsprechenden Antrag an die Straßenverkehrsbehörde des Kreises Nordwestmecklenburg stellen. Diese überprüft das und leitet im Falle eines festgestellten Bedarfs, beziehungsweise Mangels das Anbringen der Schilder ein. Wie lange so ein Vorgang dauert konnte Jankowski nicht sagen.

Es gibt aber noch eine andere, ebenso effektive Lösung für dieses Problem: Es könnten an den Rändern der Fuß- und Radwege zur Straße im unmittelbaren Kreuzungsbereich Absperrungen installiert werden. So würde es den Radfahrern unmöglich gemacht, direkt über die Kreuzung zu fahren und sie würden ganz automatisch zu den vorgesehenen Übergängen geleitet. In anderen Orten wird das so zum Teil praktiziert.

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