Begegnungsstätte Gadebusch : Farbenfroh in den Frühling

Gut gelauntes Model: Edeltraud Sponholz
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Gut gelauntes Model: Edeltraud Sponholz

Modenschau in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität in Gadebusch

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23. Februar 2018, 04:45 Uhr

In diesem Jahr sind florale Muster angesagt und bunt sollte es sein. Das jedenfalls ist die Erkenntnis nach der Modenschau in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität in Gadebusch.

Vorgeführt von Edeltraud Sponholz und Carola Wulf konnten die Senioren gestern genau in Augenschein nehmen, womit sie im Frühjahr durch die Stadt flanieren können. Leichte Weste, modische Schlupfhosen, bunte Pullis. Alles waschbar, alles pflegeleicht.

Heidi Johannißon-Martens von der Begegnungsstätte organisiert regelmäßig Modenschauen bei der Volkssolidarität. In diesem Jahr stellte sich Senio Moda aus Schwarzenbek in Schleswig-Holstein vor. „Hier gibt es ja nicht so viele Einkaufsmöglichkeiten“, sagt Heidi Johannißon-Martens. Da sei so ein Nachmittag wie dieser eine willkommene Veranstaltung. Einzig, Models zu finden, sei etwas schwierig gewesen, sagt sie. Viele hätten sich nicht getraut. Gefunden haben sich dann doch zwei und so konnte es nach Kaffee und Kuchen losgehen.

Manuela Scholtyszak ist seit fünf Jahren mit ihrer mobilen Seniorenmode unterwegs und hat damit eine Marktnische entdeckt. „Die Senioren haben manchmal Probleme, Möglichkeiten zum Einkaufen zu finden“, sagt die modeaffine Frau. Es gebe vor Ort wenig, wenn sie dann zum Einkaufen fahren, treffen sie auf junge Verkäufer, die nicht so recht wissen, was eine 80-Jährige tragen möchte und sollte. Deshalb kommt sie nun zu den Senioren. „Wir versuchen, moderne Sachen anzubieten, die aber nicht zu flippig sind.“

Mit ihrem Transporter ist Manuela Scholtyszak jeden Tag unterwegs. Bis nach Rostock fahre sie. Verpackt sind gut 400 Kleidungsstücke, die werden vor Ort vorgeführt und können auch gleich gekauft werden. Eine Beratung gibt es gleich dazu.

Und in der Begegnungsstätte herrschte bei den 88 Besuchern reges Interesse. Besonders beliebt waren Westen. Mal eine dicke Variante für den Übergang, dann ein leichtes Modell, das zusammengeknautscht auch in die Handtasche passt.

Heidi Johannißon-Martens plant noch einen Schuhverkauf. Dafür hat sie ein Modehaus aus Neumünster eingeladen. Wann der Verkauf stattfinde, steht aber noch nicht fest.

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