Vermisste : Fall einer vermissten 14-Jährigen bewegt Schule Schlagsdorf

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Ihr 24-jähriger Betreuer soll dort einst zur Schule gegangen sein

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21. Februar 2018, 21:00 Uhr

Das Verschwinden einer 14-Jährigen, die mutmaßlich mit ihrem 24 Jahre alten Betreuer Alex Kessler auf und davon ist, beschäftigt mittlerweile nicht mehr nur die Polizei in Deutschland, sondern in ganz Europa. Besonders bewegt der Fall aber die Schule in Schlagsdorf. Dort soll der Betreuer des 14-jährigen Mädchens nach SVZ-Informationen einst zur Schule gegangen sein.

Die Suche nach den Beiden geht unvermittelt weiter. Laut Medienberichten soll der Betreuer versucht haben mit seiner Karte in Hamburg Geld abzuheben. Das sei aber nur ein „sehr vager Hinweis“, sagt Jessica Lerke von der Polizeiinspektion Wismar unserer Zeitung. Dagagen bestätigte die Polizei, dass die Gesuchte eine Schwester im Ausland habe. Das sei auch der Grund für die auf ganz Europa ausgedehnte Fahndung. Derweil sorgt der Fall in den sozialen Medien weiterhin für emotionale Debatten. Aus Rücksicht auf die Familie bittet die Frau von Alex Kessler darum, niemanden vorzuverurteilen.

Unterdessen befeuern Medienberichte das Fluchtmotiv Liebe: Die Mutter der Vermissten sagte im Sat1-Frühstücksfernsehen, dass sie seit etwa drei Wochen von einer Beziehung ihrer Tochter zu dem Betreuer wüsste. Und auch das Elternhaus der 14-Jährigen könnte eine Rolle spielen. Mit 12 Jahren soll sie nach mehreren Ausbrüchen aus ihrer schwierigen häuslichen Situation in die Obhut des Jugendamts geflüchtet sein. Das berichtet der Sender Wismar.fm unter Berufung auf Informationen aus dem direkten Umfeld des Mädchens. In der Wohneinrichtung des Jugendhilfe-Zentrums in Grevesmühlen lernte sie dann den 24-Jährigen kennen.

Auch wenn bislang unklar ist, ob eine Liebesbeziehung den Ausschlag gibt und das Mädchen freiwillig mit ihrem Betreuer geflohen ist, hat die Polizei ein Verfahren wegen des Verdachts auf Entziehung Minderjähriger eingeleitet. Ermittelt werde auch wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch Schutzbefohlener.

Hinweise zum Verbleib von Schöning und Kessler nimmt die Polizei unter 03881/7220 entgegen. Sie könnten mit einem Hyundai vom Typ Santa Fe unterwegs sein.

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