aktionstag : Experten geben Senioren Sicherheit

Die Präventionsbeamten Ines Buchholz und Hans-Jürgen Schröder zeigten, woran man Falschgeld erkennen kann. Fotos: Michael Schmidt
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Die Präventionsbeamten Ines Buchholz und Hans-Jürgen Schröder zeigten, woran man Falschgeld erkennen kann. Fotos: Michael Schmidt

Fachleute informierten über die Tricks der Kriminellen und zeigten Sicherheits- und Gesundheitstipps auf

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05. November 2015, 23:57 Uhr

Ob mit Falschgeld oder dem so genannten Enkeltrick – auch in Nordwestmecklenburg werden Senioren Opfer von Trickbetrügern. Grund genug, um einen Sicherheitstag speziell für die ältere Generation anzubieten. Dabei konnten sich gestern Senioren in der Grevesmühlener Malzfabrik darüber informieren, wie sie sich vor Betrügern schützen können. Zumal Kriminelle immer dreister werden. Sie geben sich am Telefon nicht mehr nur als vermeintliche Staatsanwälte, Richter, Polizisten oder Handwerker aus. Inzwischen fordern sie ältere Menschen auch dazu auf, Geld doch bitte schön gleich vor die Haustür zu legen.

Doch nicht nur der Schutz des persönlichen Eigentums war ein Thema des Aktionstages, sondern auch die Gesundheitsprävention. So konnten sich die Besucher über Angebote der AOK und des Deutschen Roten Kreuzes informieren oder einen Seh- sowie Hörtest absolvieren. Auch ihre Reaktionsschnelligkeit konnten die Senioren überprüfen lassen. Dafür hatte die Verkehrswacht zwei computergestützte Test-Stationen für Auto- und Radfahrer aufgebaut.

Mit Steinen und Kanten versehen war eine Teststrecke für Rollatoren. Andreas Gärber vom Sanitätshaus Stolle Schwerin zeigte Interessierten, wie solche Hindernisse gemeistert werden und wie ein Rollator richtig verwendet wird. „Der typische Fehler ist, dass die Meisten den Rollator in einem vielen zu großen Abstand vor sich her schieben. Sie gehen dadurch viel zu sehr nach vorne gebeugt“, so der Fachberater. Dies könne neue körperliche Beschwerden verursachen.

Im kommenden Jahr soll der Senioren-Sicherheitstag übrigens im Bereich Gadebusch angeboten werden. Das kündigte Angelika Becker von der Polizeiinspektion Wismar an. Vor Ort dürfte dann auch der Weiße Ring sein. Er hilft Menschen, die Opfer von Kriminalität und Gewalt geworden sind, kümmert sich auch um die Angehörigen. Geschädigte können sich an mehr als 3000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in 420 Außenstellen wurden.

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