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Starkregen und Gewitter : Erste Sturmschäden in Nordwestmecklenburg

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

In Nesow droht ein Telefonmast auf ein Grundstück zu stürzen. Pappel beschädigt vier Autos.

von
erstellt am 09.Jan.2015 | 14:42 Uhr

Orkanartige Windböen haben in Nordwestmecklenburg zu ersten Schäden geführt. So knickte in Nesow ein Telefonmast der Deutschen Telekom um und droht auf ein Grundstück zu stürzen. Feuerwehrleute sicherten am Freitagnachmittag den Mast mit einem Seil. Sollte die Telekomleitung reißen, dürften dutzende Haushalte vom Telefonnetz abgeschnitten sein.

Nach Angaben der Polizei stürzten bislang eine Vielzahl von Bäumen um. Auch Unfälle ereigneten sich infolge der extremen Witterungsbedingungen. So kam es innerhalb weniger Minuten zu gleich drei Unfällen auf der A 20. Darüber hinaus stürzte in der Kreisstadt Wismar eine Pappel hinter dem Kino um. Dadurch wurden vier in dem Bereich parkende Autos beschädigt. An zwei Wagen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Sachschaden an den Autos wird auf 30 000 Euro geschätzt.

Nach wie vor kann es im gesamten Gebiet des Landkreises Nordwestmecklenburg zu Gefahren u.a. durch umgestürzte Bäume kommen. „In den kommenden Stunden werden weitere orkanartige Windböen und Starkregen erwartet“, so André Falke von der Polizeiinspektion Wismar.

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