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Tempolimit wegen der Hitze : Erneut Asphaltblasen auf der A20

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Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Zwischen der Anschlussstelle Schönberg und der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein herrscht wieder ein Tempolimit von 130 km/h

von
erstellt am 10.Mai.2016 | 20:55 Uhr

Kaum schnellen die Temperaturen in die Höhe, schon müssen sich Autofahrer wieder auf der A20 bremsen. Denn auf dem Pannen-Abschnitt zwischen Schönberg und der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein ist wieder ein Tempolimit verhängt worden. Dort dürfen Auto- und Motorradfahrer nur noch mit maximal 130 km/h unterwegs sein. Denn es haben sich auf der Fahrbahn erneut handtellergroße Asphaltblasen auf dem Teilabschnitt gebildet.

Die Ursache dafür sind nach Angaben des Infrastrukturministeriums Feuchtigkeitseinschlüsse unter der Fahrbahndecke. Kommt Hitze hinzu, bilden sich durch das Verdampfen von Wasser die Blasen im Belag. Dies passiere häufig im Frühjahr nach den ersten warmen Tagen.

<p>Handtellergroße Asphaltblasen bildeten sich auf der A20. </p>

Handtellergroße Asphaltblasen bildeten sich auf der A20.

Foto: Michael Schmidt

Das Schweriner Ministerium geht davon aus, dass die Blasenbildung auf der A20 bei kühlerem Wetter wieder abklingt. Sobald es möglich sei, soll das Tempolimit 130 wieder aufgehoben werden, sagte gestern Ministeriumssprecher Steffen Wehner.

In den Jahren 2006 und 2007 erlebten Autofahrer erstmals, dass der Asphalt der Autobahn Blasen aufwarf. Als Gegenmaßnahme erwies sich das Aufbohren, damit Dampf entweichen konnte. Das betroffene etwa 15 Kilometer lange Teilstück war zuvor beim Bau der Autobahn zunächst mit einer Betondecke ausgestattet worden, die brüllend laute Fahrgeräusche verursachte. Diese Decke wurde nach Klagen mit einer Asphaltschicht überzogen, die den Lärm seitdem mindert.

 

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