Lkw verliert Räder auf A20 : Ermittlungen nach tödlichem Unfall

Ein Insasse dieses VW Golfs kam ums Leben.
Ein Insasse dieses VW Golfs kam ums Leben.

Eine Woche nach der Kollision auf der A20 besteht der Verdacht der fahrlässigen Tötung

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03. November 2015, 09:27 Uhr

Eine Woche nach einem schweren Unfall mit einem Toten und drei Verletzten auf der Autobahn 20 bei Grevesmühlen wird gegen den Lkw-Fahrer ermittelt. Es bestehe der Verdacht der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung, erklärte eine Polizeisprecherin am Dienstag in Wismar. Der mit Campinganhängern beladene Lastwagen hatte beide hinteren Zwillingsreifen auf einer Seite seines Anhängers verloren.

In die Unfallstelle fuhren drei Autos. Die A20 war in Richtung Lübeck sieben Stunden gesperrt. Ein Auto fuhr beim Ausweichen frontal gegen den Lkw, der sich mit Hänger und schiefer Ladung noch auf die Standspur gerettet hatte.

Im Auto starb ein 61-jähriger Beifahrer, der 32 Jahre alte Fahrer wurde schwer verletzt. Zwei weitere Autofahrer wurden verletzt. Die Aufklärung des Unfalls können noch längere Zeit dauern, da am Gutachten noch gearbeitet würde, sagte die Sprecherin. So sei noch unklar, wie der Lastwagen bei voller Fahrt plötzlich Reifen verlieren konnte.

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