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Treffpunkt Vietlübbe : Erlebnisreiches Jugendcamp

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Kirchenregionen Gadebusch, Rehna, Grevesmühlen und Herrnburg luden Konfirmanden nach Vietlübbe ein

Drei abwechslungsreiche Tage erlebten mehr als 50 Jugendliche der siebenten und achten Klassen aus den Kirchenregionen Gadebusch, Rehna, Grevesmühlen und erstmals auch Herrnburg rund um die Vietlübber Kirche. Hierher hatte Gemeindepädagoge Steffen Nowak zu einem Konfirmanden-Camp eingeladen.

„Allerdings kommen nicht nur künftige Konfirmanden hierher. Auch Jugendliche, die gar nichts mit der Kirche zu tun haben, sich das aber mal anschauen möchten, nehmen teil“, erklärte Nowak. Der hatte sich verschiedene Themen und Aktionen ausgedacht, um viele weltliche Themen nicht nur zu besprechen, sondern auch mit Aktionen plastisch zu machen. So ging es zunächst mit einer Liederrunde am Sonnabendmorgen im Zelt auf dem Pfarrgelände los. Begleitet auf der Gitarre vom Rehnaer Diakon Mathias Krause bekamen die Siebt- und Achtklässler einen kleinen Einblick in die kirchliche Musikwelt.

Während am Vormittag thematische Angebote wie die zehn Gebote oder „Gegen das Gesetz?!“ auf dem Programm standen, wurde es am Nachmittag sehr aktiv. Wer Traumfänger oder Henna-Tatoos basteln wollte, war ebenso richtig, wie bei einem Werwolfspiel. „Wir haben in der Kirche einen dunklen Gang aufgebaut und dort Schnüre mit Glöckchen gespannt. Hier mussten sich die Jugendlichen durchhangeln, ohne das ein Laut erklang“, erklärte Steffen Nowak. Pro Glockenlaut musste ein Stein in den eigenen Rucksack gesteckt werden. „Wir wollen damit das Thema Unfreiheit erklären. Was passiert mit den Themen Schule, Medien oder auch Finanzen? Wird uns dort etwas auferlegt oder sagen wir, das geht mich nichts an?“, sagte Nowak. Dabei konnten die Jugendlichen erfahren, wie schwer inszenierte Unfreiheit wiegt. „Ich denke, die Kinder haben einen guten Eindruck erhalten“, so der Gemeindepädagoge, der nach einem vollgepackten Sonnabend einen Tag später zum Gottesdienst einlud.

Hier durften sich die Jugendlichen ebenfalls einbringen. „Der Gottesdienst ist offen für jeden. Die Mädchen und Jungen bringen ihre Eindrücke vom Vortag abschließend mit unter“, sagte Nowak.

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erstellt am 04.Jul.2016 | 20:45 Uhr

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