Gadebusch : Er geht für Gadebusch durchs Feuer

Tino Kretschmer

Tino Kretschmer

Ein hartes Brot: Für Tino Kretschmer bedeutet sein Ehrenamt Leidenschaft – jetzt mit mehr Verantwortung

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20. März 2019, 05:00 Uhr

Frisch gewählt startet Tino Kretschmer als stellvertretender Gemeindewehrführer in Gadebusch durch. Warum er schon immer Feuerwehrmann werden wollte und er schon seit Langem nichts Unsinniges mehr tut, das verriet er SVZ-Volontär Tore Degenkolbe in den zehn Fragen.

Sie sind der neue stellvertretende Wehrführer. Wie lange sind Sie schon in der Feuerwehr und wie kamen Sie dorthin?
Seit meinem elften Lebensjahr engagiere ich mich schon in der Feuerwehr. Meinen Anfang fand ich, wie jedes Kind in dem Alter, in der Jugendfeuerwehr. Mit 17 bin ich dann in den aktiven Dienst gewechselt. Da hab ich im Laufe der Zeit zahlreiche Lehrgänge besucht. Ich fand es schon als kleiner Junge spannend, wenn die Sirene geheult hat und die Feuerwehr zu einem Einsatz gefahren ist. Dann stand ich immer am Fenster und hab auf die Straße geschaut in welche Richtung die Feuerwehr dieses Mal fährt.

Wo ist Ihr Lieblingsort in Gadebusch oder Umgebung und wieso?
Ich glaube, einen richtigen Lieblingsort habe ich gar nicht. Na klar fühle ich mich zu Hause bei meiner Familie wohl. Bis jetzt haben wir noch keine schlechten Orte kennengelernt.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mein erstes Geld habe ich tatsächlich mit Beginn der Lehre zum Anlagenmechaniker für Heizung-, Sanitär- und Lüftungstechniker verdient.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
Das war für meinen Führerschein. Ich wollte nie auf andere angewiesen sein. Dadurch war es mir wichtig, dass ich schnell mobil war. Nur mit dem Auto hat es nicht so schnell geklappt!

Was würden Sie gerne können?
Ich würde gerne Segelflieger steuern können. Das werde ich aber auf absehbare Zeit nicht hinbekommen. Die Arbeit spannt mich zu sehr ein. Außerdem ist Segelfliegen sicherlich ein sehr kompliziertes Hobby. Dennoch wäre es etwas, was ich sehr gerne können würde.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges gemacht?
Ich muss mittlerweile viel Verantwortung tragen – als Vater von zwei Kindern, als stellvertretender Wehrführer und auch meiner Arbeit gegenüber bin ich in der Pflicht. Ich kann es mir daher nicht leisten, etwas Unvernünftiges zu tun. Darum liegt das letzte Mal schon sehr lange zurück.

Was würden Sie als Bürgermeister Gadebuschs als erstes tun?
Das ist schwer. In den letzten Jahren hat sich viel in Gadebusch verändert. Da ist also bereits sehr viel im Wandel und ich wüsste auf die Schnelle nicht, wo ich da noch ansetzen soll.

Welchen Beruf wollten Sie als Kind immer ergreifen und wieso?
Na Feuerwehrmann. Welches Kind träumt nicht davon, in einem roten Feuerwehrauto durch die Stadt zu fahren um anderen zu helfen. Jetzt bin ich bei der Freiwilligen Feuerwehr, die Idee dahinter ist also die Selbe. Rotes Auto, Sirene, Uniform – top.

Was lesen Sie gerne und was mögen Sie gar nicht lesen?
Die Schweriner Volkszeitung aus Gadebusch lese ich über mein Smartphone. Außerdem habe ich momentan viele Kinderbücher in den Händen. Daraus lese ich meinen Kindern eine Gute-Nacht- Geschichte vor.

Welches ist Ihr liebstes Reiseziel und wieso?
Mein großes Reiseziel ist, einmal Norwegen mit einem Wohnmobil zu durchfahren.

Zur Person

Verheiratete Waage
Alter: 30
Sternzeichen: Waage
Geburtsort: Schwerin
Familie: Verheiratet und zwei Kinder
Beruf: Im Verkauf, Anlagenmechaniker-Meister




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