Gadebusch : Ende der Brückensanierung soll gefeiert werden

Im Zeitplan liegen die Bauarbeiten für die neue Burgseebrücke in Gadebusch.  Fotos: Michael Schmidt
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Im Zeitplan liegen die Bauarbeiten für die neue Burgseebrücke in Gadebusch. Fotos: Michael Schmidt

Neben einer Segnung der Brücke ist eine Feuer- und Wasserschau am Burgsee geplant

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22. September 2015, 00:02 Uhr

In der Stadt Gadebusch kommt der Bau der neuen Brücke voran. Die Stahlkonstruktion ist fertiggestellt und wird derzeit feuerverzinkt. „Stadtwaldseitig wurde bereits eine Spundwand eingebracht“, sagt Bürgermeister Ulrich Howest. Nach seinen Angaben wird der Fertigstellungstermin Ende Oktober gehalten. „Eine Kostensteigerung wurde derzeit noch nicht angezeigt“, so Howest.

Für das Bauprojekt sind Kosten von mehr als 300 000 Euro inklusive Fördergelder eingeplant. Die neue Burgseebrücke wird ihrem Vorgängermodell nachempfunden und auf Wunsch zahlreicher Gadebuscher einen weißen Anstrich erhalten.

Gefeiert werden soll die Fertigstellung der Brücke mit einem großen Fest. Dafür sprachen sich inzwischen die Mitglieder des Kultur- und Sozialausschuss der Gadebuscher Stadtvertretung aus. Neben einer Segnung der Brücke ist eine Feuer- und Wasserschau durch die Feuerwehr Gadebusch mit Wasserwand und historischen Brückenbilder geplant. „Eingeladen sind alle Gadebuscher Bürger und auch Migranten und Flüchtlinge. Es ist der Gedanke gemeinsam ,Brücken zu bauen‘, um Vorurteile zu überwinden“, sagte gestern der Ausschuss-Vorsitzende Klaus Leuchtemann gegenüber der SVZ. Unterstützung für das Vorhaben erhält er u. a. von Stadtvertretern wie Thomas Konieczny (Die Linke). „Solch ein Fest bietet auch die Möglichkeit für Begegnungen“, so Konieczny.

Rückblick: Einwohner der Stadt Gadebusch müssen seit September 2014 auf die Burgseebrücke verzichten, nachdem eine Sanierung der Pfeiler gescheitert war. Das Bauwerk war 1985 errichtet worden. Damals kamen keine Eichenpfähle, sondern Nadelbaumstämme zum Einsatz, die nicht annähernd die Haltbarkeit von Hartholz besitzen (SVZ berichtete).

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