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ANGLERGLÜCK : Elfjähriger hat dicken Fisch am Haken

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gadebuscher Marcus Glaser angelte einen 14,8 Kilogramm schweren Karpfen

svz.de von
erstellt am 26.Mai.2014 | 22:15 Uhr

Erst eine Stunde saß der elfjährige Marcus Glaser am Gadebuscher Burgsee, als er plötzlich einen riesigen Fischkopf auf das Schwimmbrot am Haken seiner Angel zuschwimmen sah und anschließend vielleicht schon den Fang seines Lebens machte.

„Ich habe noch zwei Sekunden gewartet, dann habe ich den Anhieb gesetzt“, erzählte der Gadebuscher. „Eigentlich dachte ich eher an einen kleinen Karpfen, doch dann ging die Post ab“, sagte Marcus Glaser. Zehn Minuten drillte der Viertklässler den Karpfen. Dann landete er im Kescher. Marcus Glaser traute seinen Augen nicht. Später stellte sich heraus, dass der Fisch 14,8 Kilogramm schwer und 99 Zentimeter lang ist. „Im vergangenen Jahr habe ich mal einen Hecht in der Ellerbäk gefangen. Der war fast 70 Zentimeter lang. Aber so einen Fisch habe ich noch nie gefangen“, berichtete der Jungangler.

Nach dem weidgerechten Töten des Fisches war trotzdem guter Rat teuer. „Ich hatte keine Ahnung, wie ich den Karpfen nach Hause bekommen sollte. Ich hatte nur einen Plastetüte und einen kleinen Eimer mit“, sagte Glaser. Doch eine Nachbarin kam zufällig zum Sonntagsspaziergang vorbei und rief die Mutter des Elfjährigen. Auch die unterschätzte allerdings die Größe des Fisches und musste erneut telefonieren. „Wir haben Opa aus dem Mittagsschlaf geholt. Der ist dann mit dem Auto gekommen“, erzählte der Petrijünger, der mit dem Fahrrad an den Gadebuscher Burgsee gefahren war.

Doch auch zu Hause legte sich die Aufregung über den Fang des Lebens noch nicht, denn nicht nur, dass dutzende Spaziergänger den jungen Angler mit Fisch fotografieren wollten, auch wurde zu Hause überlegt, wie man den Fisch am besten verarbeiten würde. „Wir werden ihn sauer einlegen, räuchern und auch braten“, erzählte die Mutter des Anglers, Veronika Glaser.

 

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