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Krankenhaus Mölln-Ratzeburg : Elf Millionen Euro für die Patienten

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

DRK-Krankenhaus investiert in neue Intensiv- und Aufnahmestation, eine Cafeteria und Physiotherapie

svz.de von
erstellt am 02.Okt.2015 | 08:00 Uhr

Gestern morgen um 7 Uhr war es endlich so weit. Die ersten Patienten durften den neuen Haupteingang des DRK Krankenhauses Mölln-Ratzeburg auf dem Ratzeburger Röpersberg benutzen. Der war zuvor offiziell durch die Mitarbeiter, die Geschäftsleitung und dem DRK Landesverbands-Präsidenten eingeweiht und eröffnet worden. Elf Millionen Euro waren in zweieinhalb Jahren verbaut worden. 3,7 Millionen davon kamen aus Fördermittel, die übrigen 7,3 Millionen Euro erwirtschaftete das Krankenhaus in den vergangenen Jahr selbst und ist stolz auf diese Leistung.

„Es ist eine gigantische Summe, die wir hier selbst eingebracht haben und darauf sind wir zurecht stolz“, erklärte Jens Becker, Geschäftsführer des Krankenhauses. Das Geld floss in einen Erweiterungsbau mit einer Intensivstation, einer Physiotherapie und einer Cafeteria sowie ein Herzkatheterlabor, eine Aufnahmestation und verschiedene Wahlleistungszimmer. „Besonders stolz sind wir auf unsere Wahlleistungszimmer. Hier gibt es über Internet, Dusche und Fernseher alles was sich der Patient wünschen kann“, erklärte Jens Becker. Während kostenloses Wlan ohnehin im ganzen Krankenhaus zur Verfügung stehe, sei in diesen Ein- und Zwei-Bett-Zimmern die Vernetzung auf höchsten Stand gebracht worden. „Angst vor den Strahlen eines Handys brauchen wir heutzutage, außer im OP-Bereich, nicht mehr zu haben. Die Qualität ist so gut ausgereift, dass es keine Probleme gibt“, sagte der Geschäftsführer.

Auch wenn der Neubau erst in letzter Sekunde fertig wurde und auch jetzt noch der eine oder andere Schalter oder eine Lampe angeschraubt werden, läuft der Betrieb schon auf Hochtouren. „Wir sind hier von einem auf den anderen Tag eingezogen und alles läuft reibungslos. Der Patient wird sich hier wohlfühlen“, ist sich Jens Becker sicher.

Er freue sich, dass das DRK-Krankenhaus nun einen hohen medizinisch-pflegerischen Versorgungsstandard bieten könne und eine moderne Infrastruktur mit kurzen Wegen für Mitarbeiter und Patienten geschaffen habe.

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