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Schlagsdorf : Eiserne Randerscheinungen im Grenzhus

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Bis Sonntag werden in Schlagsdorfer Kunstwerke von Heiko Surek präsentiert

von
erstellt am 23.Sep.2014 | 23:37 Uhr

Im Grenzhus in Schlagsdorf sind noch bis Ende dieser Woche „Eiserne Randerscheinungen“ ausgestellt. Dabei handelt es sich um Kunstwerke von Heiko Surek, der 2009 Urlaub am Schaalsee machte und herausfinden wollte, wie sich das ehemalige Grenzgebiet verändert hat. Angeregt von den Geschichten der Menschen an der ehemaligen Grenze, eigenen familiären Erfahrungen und den gefundenen Metallresten am Kolonnenweg begann er, Skulpturen zu entwickeln. Dabei entstanden vieldeutige Werke, die Gegenwart und Vergangenheit miteinander verbinden. Heiko Surek: „Narben sind überwuchert. Doch an manchen Stellen ragt, wie ein mahnendes Gedächtnis, Stacheldraht hervor, kündet von geteilten, zerrissenen Zeiten.“

Seine Werke, die in Schlagsdorf zu sehen sind, bestehen vorwiegend aus Metall. Vor 15 Jahren hatte Heiko Surek diesen Werkstoff für sich entdeckt, nachdem er zuvor verschiedene Techniken des Malens und Zeichnens ausprobiert sowie Holzfiguren hergestellt hatte. Jetzt machte der Mann aus Arnstadt aus Schrott fantasievolle Kunst.

Dr. Andreas Wagner, Leiter Grenzhus, spricht von einem neuen Ansatz, damit sich Besucher dem Thema innerdeutsche Grenze zuwenden können. „Es ist ein neuer Versuch, Kunst und Geschichte miteinander zu verbinden“, so Wagner.

Zu sehen ist die Schau „Eiserne Randerscheinungen“ noch bis Sonntag, 28. September. Die Ausstellung ist bis Freitag von 10 bis 16.30 Uhr und am Sonnabend und Sonntag bis 18 Uhr geöffnet. Gezeigt wird die Schau in Zusammenarbeit mit der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Außenstelle Schwerin.

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