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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

20. November 2017 | 18:33 Uhr

Gadebusch : Eisdusche für eine ernste Sache

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gadebuscher engagieren sich für die Erforschung der Nervenkrankheit ALS

svz.de von
erstellt am 28.Aug.2014 | 21:15 Uhr

Bis auf wenige Grad Celsius über den Gefrierpunkt heruntergekühlt und mit zerkleinertem Eis versetzt war das Wasser, dass sich fünf Mitarbeiter des Gadebuscher Rewe-Marktes sowie Geschäftsinhaber Ingo Prehn gestern Nachmittag über den Kopf gießen ließen. Damit folgten sie der weltweiten Herausforderung, bei der sogenannten Ice Bucket Challenge (Eiskübelherausforderung) etwas gegen die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) zu tun. Denn die von dem Gadebuscher Andre Rickert Nominierten spenden mindestens zehn Euro. Wer nach seiner Nominierung die Herausforderung nicht annimmt, spendet 100 Euro.

„Ich bin gespannt, wie sich das anfühlt, ich freue mich drauf. Auf jeden Fall habe ich mir heute Morgen Wechselsachen eingesteckt“, sagte Ingo Prehn vor der Herausforderung. Auch Ramona Fritz war gespannt. Sie stand jedoch mit dem Eimer in der Hand hinter den sechs Teilnehmern und hatte die Aufgabe, das Eiswasser über die Köpfe zu gießen. „Das ist mir schon lieber“, sagte sie schmunzelnd vor der Aktion. Auf Kommando ging es los. „Erst geht es noch, aber dann in der zweiten Sekunde kommt der Schock“, sagte Ines Müller-Ziegert kurz nach der Dusche. Sie musste sich anschließend erst das Eis aus den Haaren schütteln, bevor es ans Umziehen ging.

„Es ist kälter als gedacht“, musste anschließend Ingo Prehn zugeben. Der 39-Jährige ist von der Aktion überzeugt und hatte deshalb nicht lange über die Teilnahme nachgedacht. „Es ist eine Spendenaktion mit Charme, etwas Lustiges. Viel besser als einfach nur Geld zu überweisen“, so der Moraaser.

Zusätzlich werde Prehn noch 100 Euro an die Kinderkrebsstation nach Schwerin überweisen. „Das war mir ebenso eine Herzensangelegenheit“, sagte Prehn. Jetzt muss auch er weitere Personen für die Herausforderung nominieren, mindestens drei. „Wer das ist, werde ich demnächst auf der Facebook-Seite bekannt geben“, sagte Prehn.


 

 

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