Feuerwehr : Einsatzübung in der Lützower Schule

Die Gadebuscher Feuerwehr stellte für die Einsatzübung ihre Drehleiter zur Verfügung.
Die Gadebuscher Feuerwehr stellte für die Einsatzübung ihre Drehleiter zur Verfügung.

Feuerwehren aus Gadebusch, Lützow, Renzow und Schildetal probten den Ernstfall.

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22. März 2015, 23:00 Uhr

Dicker Rauch drängt aus dem Haupteingang der Lützower Schule. Doch nicht, weil dort ein Feuer ausgebrochen ist, sondern weil Sebastian Otto, Wehrführer der Gadebuscher Feuerwehr, über eine Nebelmaschine die Gänge verqualmt. „Wir wollen unter möglichst realen Bedingungen den Ernstfall proben“, sagt er.

18.15 Uhr, Freitagabend. In Lützow heult die Sirene auf. „Das heißt, die Leitstelle Schwerin hat jetzt die Kameraden über einen Notruf informiert“, erklärt Otto. In Gadebusch, Lützow, Renzow und Schildetal würden die Feuerwehren nun über Pieper ihre Freiwilligen informieren. Keine fünf Minuten später treffen die ersten Einsatzkräfte auf dem Schulhof ein. Die Gadebuscher rücken mit ihrer Drehleiter an.

„In dem Gebäude befinden sich 20 Kinder und Jugendliche aus den drei Jugendwehren, die für diese Probe Verletzte darstellen“, erklärt Reiner Maas, Wehrführer in Lützow. Während Kameraden das Dach „löschen“, dringen andere in die verqualmten Gänge vor. Zwei Feuerwehrmänner tragen erste „Opfer“ aus dem Gebäude – einen 80 Kilogramm schweren Dummy. „Ich bin sehr froh über solch amtsübergreifende Übungen, damit die Kameraden in realen Notsituationen schneller reagieren können und die Örtlichkeit kennen“, sagt Tino Waldraff, Bürgermeister der Gemeinde Lützow und Schulverbandsvorsteher. Am Freitagabend war der 30-Jährige bei der Einsatzübung vor Ort und schaute den mehr als 60 Kameraden bei ihrer einstündigen Probe über die Schulter.

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