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DACHDECKEREI PAULSEN : Eine unvergessliche Jubiläumsfeier

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Roggendorfer Dachdeckermeister feiert 25-jähriges Firmenjubiläum mit 300 Gästen

svz.de von
erstellt am 20.Dez.2015 | 16:34 Uhr

Sein 25-jähriges Firmenjubiläum wird Andreas Paulsen so schnell nicht vergessen. Der 49-Jährige selbst machte sich diesen Tag am Sonnabend unvergessen, lud 300 Gäste zum Bankett auf das Firmengelände und sorgte mit einer atemberaubenden Pyrotechnik- und Lasershow zum Abschluss für beeindruckende Momente bei allen Beteiligten. Selbst Anwohner waren gekommen, um sich die faszinierende Show nicht entgehen zu lassen.

„Es macht mir Spaß, so etwas zu inszenieren. Warum soll ich mein Lebensmotto nicht auch mal so zeigen“, erklärte der 49-Jährige. Er habe bei einem Seminar vor einigen Jahren sein eigentliches Lebensmotto erkannt und handelte anschließend noch mehr danach. „Was andere über Dich denken, geht Dich gar nichts an“ sei genau das, was seinen Lebensinhalt ausdrückt und das zeigte er nicht zuletzt zu den Feierlichkeiten am Sonnabend.

„Ich habe schon immer positiv nach vorne geblickt und irgendwie nie Gefahren gesehen. Vielleicht hat auch deshalb alles geklappt, weil ich manchmal auch blauäugig an die Sachen herangegangen bin“, erklärte der 49-Jährige, bei dem kurz vor Weihnachten 1988 die Idee, sich selbstständig zu machen geboren wurde. „Damals arbeitete ich als Schlosser hier in der Nähe und habe die Dachdeckerei von Georg Paulsen in Wester-Ohrstedt, einem Cousin meines Vaters, besucht. Seitdem ließ mich der Gedanke nicht mehr los“, erklärte der Roggendorfer.

Nach wenigen Tagen Bedenkzeit kündigte er und durchlief bei Georg Paulsen ein halbes Jahr alle Facetten der Dachdeckerei.

Nach einigem Hin und Her bei der Handwerkskammer Schwerin durfte er sich am 21. Dezember, also genau heute vor 25 Jahren, selbstständig machen. „Am 2. Januar habe ich mit Peter Glaser, der heute noch bei mir arbeitet, die erste Baustelle in Rögnitz angefangen.“

Innerhalb eines Jahres stellte Andreas Paulsen zehn Leute ein. „Die Auftragslage war hervorragend und wenn es mal nicht so lief, konnte ich mich auf Georg Paulsen verlassen. Er gab mir dann Arbeit“, erklärte der 49-Jährige. Heute beschäftigt Andreas Paulsen rund 90 Leute, hat mit dem Bau des Nestlé-Werkes vor wenigen Monaten sein bisher größtes Projekt erfolgreich abgeschlossen und bereitet nach und nach die Übergabe der Geschäfte an Sohn Chris vor. „Mit 55 will ich mich mehr um mich kümmern. Reisen mache ich zwar auch heute schon, aber es kann ruhig noch mehr werden“, sagt jemand, der vor wenigen Wochen angefangen hat, E-Gitarre zu erlernen und gerne mal für einige Wochen durch Australien ziehen möchte. „Das ist mein Traum“, sagt Paulsen.

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