Mühlen Eichsen : Eine neue Brücke zum Friedhof

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In dem Ort wird ein neuer Übergang über die Stepenitz gebaut

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11. Januar 2018, 05:00 Uhr

Wer in Zukunft einen Spaziergang auf dem Mühlen Eichsener Friedhof machen möchte, der kann ab nächster Woche über die neue Brücke über die Stepenitz gehen. An dieser wird aktuell durch die Bauhofmitarbeiter Hubert Sass und Frank Wrobel gearbeitet. „Die Brücke hier wird neu gestaltet, die alte war ja völlig marode“, sagt Hubert Sass.

Der neue Übergang hingegen soll lange halten – mit Garantie aber für die nächsten 15 Jahre. „Edelstahlschrauben und Geländer und Kunststoffbohlen – das hält auch in dieser feuchten Umgebung eine Weile“, erklärt der ehemalige Maurer. Holz wäre nach Einschätzung des Bauhofmitarbeiters in fünf Jahren wieder baufällig.

Ohnehin musste in den vergangenen Jahren häufig an der Brücke gearbeitet werden. Im vergangenen Jahr wurde dann entschieden, sie abzureißen und an derselben Stelle eine neue zu errichten. „Vier Stunden haben wir für den Abriss gebraucht und um die Stahlträger und rutschfesten Gummimatten zwischen Träger und Laufgitter aufzubauen“, berichtet Hubert Sass. Heute wird die Brücke von einer Firma vermessen, die den stählernen Handlauf herstellen wird. „Die Erhebungen werden noch mit Beton und Schotter ausgekoffert, damit man die Brücke auch mit einem Rollstuhl oder Rollator befahren kann“, erklärt Hubert Sass. Auch das ist neu, denn die vormals einen Meter breite Brücke wurde nun auf 1,2 Meter verbreitert. Unterstützung bekommen die Bauhofmitarbeiter dabei vom Förderverein Mühlen Eichsen.

„Die Bürger hatten mich auf eine neue Brücke angesprochen“, erklärt Mühlen Eichsens Bürgermeister Jürgen Ahrens. Von der alten Brücke waren nur die Grundpfosten noch nutzbar. Auf denen liegen jetzt die Stahlträger. „Das Material hatten wir schon besorgt und jetzt, wo keine Grünschnittarbeiten zu machen sind, konnten wir mit dem Brückenneubau beginnen.“ Große Verzögerungen erwartet der Bürgermeister nicht. „Wenn es schnell geht, dann ist die Brücke in wenigen Tagen fertig.“ Das Wetter spiele dankbarerweise mit.

Dass sich für die Mühlen Eichsener damit ein kleiner Wünsch erfüllt, davon ist Mitbürger Klaus Eberlein überzeugt. „Ich wusste nicht, dass sie erneut wird, hätte aber auch zu 100 Prozent dafür gestimmt“, sagt der selbstständige Maurer. Die Konstruktion bewertet er als gut. „Das ist wirklich eine vernünftige Sache. Das Material ist gut und im Prinzip unverwüstlich.“ Auch die Barrierefreiheit findet er nach eigenen Worten „wunderbar“.

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