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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

13. Dezember 2017 | 21:52 Uhr

Gadebusch : Eine Bilderreise nach Czarnków

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Polnische Partnerstadt setzt auf kulturvolle Zusammenarbeit und eröffnet Ausstellung in der Gadebuscher Museumsanlage

von
erstellt am 15.Sep.2014 | 00:42 Uhr

Czarnków in Bildern lautet der Titel der jüngsten Ausstellung der Museumsanlage Gadebusch, die nicht allein auf eine urbane Entdeckungsreise ins Nachbarland einlädt. Die Schau ist das jüngste Werk der deutsch-polnischen Städtepartnerschaft Gadebusch-Czarnków.

Franciszek Strugala, Bürgermeister der polnischen Partnerkommune staunt und freut sich zugleich, mit welch Tempo die in 2008 besiegelte Partnerschaft vorangeht. Es sei zweifelsfrei schön, meint er, „aber nicht so gut, mit welchem Tempo angesichts der gegebenen Möglichkeiten die Partnerschaft wächst“. Kurzum: Hier geht mehr, wenn ausreichend finanzielle Mittel bereitstünden, zumal zwischen beiden Kommunen über das Vertragspapier hinaus eine echte Freundschaft entstand.

„Das geht nur mit Personen als Ideengeber und Motivator“, sagt Gadebuschs Bürgermeister Ulrich Howest. Er lobt die Initiativen von Rudolf Pieper, der als Vorsitzender des Partnerschaftskommitees bereits die Ehrenbürgerschaft der Stadt Czarnków erhielt. Die Herzen in Polen, die eroberten die zahlreichen Reisegruppen aus Gadebusch. Allein die Münzfeen Susanne Torner, Susanne Plath, Kerstin Eggers punkteten mit ihrer 20-minütigen Schlagershow vor 3000 Czarnkówer Bürgern. Momente, an die Howest in der Museumsanlage erinnerte.

Sprachliche Barrieren sind eher nebensächlich. Nicht zuletzt sicherten Christoph Struck aus Gadebusch und der Czarnkówer Waldemar Kryjewski als Dolmetscher die Verständigung.

Eine Fotoschau aus Gadebusch sowie der Schüleraustausch in Kooperation mit der Regionalschule Rehna sind weitere Verknüpfungspunkte. Eine gute Basis, die die Herzlichkeit auf beiden Seiten spüren lässt, betonten Howest und Strugala in ihren Grußworten beim Treffen in der Museumsanlage.

Solch eine Partnerschaft hat vor dem Hintergrund der Geschichte und vor allem auf Grund aktueller Entwicklungen im Ukraine-Russlandkonflikt für Howest, Pieper und Strugala einen besonderen Stellenwert. „Niemand hat die aktuelle Entwicklung für möglich gehalten“, so Pieper.

Für Czarnków und Gadebusch gibt es nur einen Weg: Kulturaustausch und Kooperation. Genau das beinhaltete das viertägige Besuchsprogramm. Neben einer Besichtigung der Stadtwerke Grevesmühlen und Touren an der Ostseeküste, standen Familientreffen und Kulturabend auf dem Gelände der Museumsanlage im Mittelpunkt. Dazu gehörte auch das Konzert mit der Gruppe Reel. Ein lockerer, unterhaltsamer Abend mit Folk-Musik.



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