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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

12. Dezember 2017 | 21:07 Uhr

Ratzeburg : Einbrecher flexen Rathaus-Tresore auf

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Sie erbeuteten in der Domstadt Ratzeburg Bargeld in noch unbekannter Höhe

svz.de von
erstellt am 16.Sep.2014 | 23:41 Uhr

Einbrecher sind in der Nacht zum Dienstag ins Ratzeburger Rathaus sowie in das Gebäude des städtischen Bauhofes eingestiegen. Sie durchsuchten zahlreiche Räume, unter anderem die Büros der Poststelle, der Touristik Information sowie der Stadtkasse und öffneten gewaltsam Schreibtische. Selbst vor zwei Tresoren machten die Einbrecher nicht Halt und flexten diese auf. Nach ersten Erkenntnissen konnte eine höhere Geldsumme gestohlen werden.

Zwei Beamte der Kriminalpolizei sicherten gestern erste Spuren. Eine genaue Schadensübersicht werde vermutlich erst in einigen Tagen möglich sein. Wie Polizeipressesprecher Holger Meier bestätigte, wurde zudem beim städtischen Bauhof in der Seedorfer Straße eingebrochen. Auch hier sicherte die Kriminalpolizei erste Spuren. „Zum genauen Diebesgut sowie zur Schadenshöhe können wir in beiden Fällen zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben machen weil die Ermittlungen noch am laufen sind“, sagte Polizeipressesprecher Holger Meier. In der gesamten Amtszeit von Bürgermeister Rainer Voß war dieses der erste Einbruch im Rathaus.

Im Stadtgebiet wurden unter anderem zahlreiche Bushaltestellen Straßenlaternen sowie das Rathaus mit Aufklebern und Plakaten beklebt die dem rechten Spektrum zuzuordnen sind. Ob ein Zusammenhang mit den Einbrüchen besteht ist zur Zeit noch unklar.

Auch in der Stadt Gadebusch war in der Vergangenheit ein Amtsgebäude das Ziel von Einbrechern geworden. So drangen sie in den 1990er-Jahren in das Amtsgebäude in der Wismarsche Straße ein und entwendeten dort Siegel.

Sollten Kriminelle einen ähnlichen Coup wie in Ratzeburg planen, so gäbe es für Einbrecher in Gadebusch kaum etwas zu holen. „Wir haben in der Verwaltung keine Bargeldbestände“, sagte gestern der Leitende Verwaltungsbeamte Andreas Lausen. Darüber hinaus sei das Gebäude gesichert. Details darüber nennt Lausen bewusst nicht. Aber der Verwaltungschef deutet an: „Wer in das Rathaus eindringen will, wird vermutlich festgenommen, bevor er wieder weg ist.“ Hinzu kommt in Gadebusch: Auch eine Internetkamera ist auf Marktplatz und Rathaus gerichtet und liefert regelmäßig Fotos, die sich jeder auf der Internetseite www.gadebusch.de anschauen kann.


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