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In Gadebusch wird aufgeforstet : Ein Wald wächst heran

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Aufforstung im Stadtwald. Müllhalden entsorgt

von
erstellt am 30.Apr.2016 | 05:00 Uhr

Bergauf, bergab - im Gadebuscher Stadtwald ist längst nicht alles eben. Karl-Paul Wenghöfer und Stefan Kösling sind für das Forstunternehmen Kleps unterwegs und kommen beim mehrfachen Aufstieg an den Bahngleisen dennoch nicht aus der Puste. Sie sind im Training. Zumindest was das Pflanzen von Bäumen angeht.

Im Auftrag der Stadt Gadebusch erfolgt aktuell eine weitere Aufforstung des Gadebuscher Stadtwaldes. „Wir pflanzen 3500 Traubeneichen. Die Bäume sind zirka 50 bis 80 Zentimeter hoch“, sagt Arne Kleps. Unter seiner Regie läuft die Aufforstung vor Ort. Eine Maßnahme, die bereits vor Jahren startete und nun ihre Fortsetzung findet. „Ein Projekt für unsere Urenkel“, sagt Bauhofchef Uwe Tews. So ersetzen die Eichen die im Vorfeld gefällten Eschen. „Die Bäume waren von einem aus Ostasien stammenden Pilz geschädigt“, erzählt Forstmann Kleps. Nun dauere es zirka 150 Jahre bis die ersten Eichen überhaupt hiebreif seien.

Das Projekt Aufforstung startet allerdings mit einigen Stolpersteinen. „Es ist leider eine Unsitte, dass die Menschen ihren Unrat in den Wald werfen“, sagt Kleps. Er berichtet von Gartenabfällen, die womöglich aus der benachbarten Kleingartenanlage stammen. Darüber hinaus wurden Autoreifen, Bauschutt und reichlich Grünschnitt mit hohem personellen und maschinellen Aufwand abgefahren. Tews hofft, dass die Gespräche mit den Kleingärtnern fruchten und der Stadtwald in Zukunft nicht als Müllhalde missbraucht wird.

 

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