Festakt mit 100 Gratulanten in Rehna : Ein Vierteljahrhundert zum Wohl der Kinder

25 Kinder der Kita Rehna gratulierten mit einem kleinen Programm.  Fotos: peter täufel
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25 Kinder der Kita Rehna gratulierten mit einem kleinen Programm. Fotos: peter täufel

Jugendhilfezentrum feiert 25-jähriges Jubiläum und zieht Bilanz

svz.de von
12. Mai 2017, 04:45 Uhr

Mit einem großen Empfang beging das Jugendhilfezentrum (JHZ) Rehna seinen 25. Geburtstag. Es hat sich in dieser Zeit zu einer der größten Institutionen in der Jugendbetreuung in Nordwestmecklenburg entwickelt. Neben dem Hauptstandort in der Klosterstadt gibt es weitere in Gadebusch, Carlow, Schlagsdorf, Grevesmühlen, Selmsdorf, Dassow, Kalkhorst, Damshagen und Mallentin.

„Im Grunde genommen hat sich in den 25 Jahren nicht viel verändert, nur dass wir jetzt wesentlich größer sind, mehr Kinder betreuen und Mitarbeiter sind“, sagt Gerald Keller. Die Arbeit mit den Kindern sei gleich geblieben, so das Urgestein, der von Anfang an mit dabei ist. Nur er, Heide Lappan, Reinhard Teik und Holger Glatz können das ebenfalls von sich behaupten.

Letzterer ist der aktuelle Geschäftsführer des Jugendhilfezentrums „Käthe Kollwitz“ Rehna e.V. mit seinen Einrichtungen. „Wir haben 1992 den Verein mit 31 Mitgliedern gegründet – heute sind wir 140. Durch die Übernahme der Trägerschaft arbeiteten vor 25 Jahren 28 Angestellte für das Jugendhilfezentrum, aktuell sind es 246 Beschäftigte“, macht Holger Glatz die Entwicklung der zurückliegenden Jahre an Zahlen fest. Insgesamt würden zur Zeit 70 Kinder im stationären und teilstationären Bereich und 50 Jugendliche und ihre Familien durch die flexible Hilfe betreut. „Besonders der Kindertagesstättenbereich hat sich rasant entwickelt. 1992 gab es den in unserer Palette noch gar nicht, 2002 begannen wir mit zirka 570 Kindern in fünf Einrichtungen. Heute betreuen wir 1600 Kinder in zehn Einrichtungen“, bilanziert Geschäftsführer Glatz auf der Jubiläumsveranstaltung. Vor diesem Hintergrund steigerte sich der Umsatz des Vereins von etwa vier Millionen D-Mark 1993 auf knapp zwölf Millionen Euro im abgelaufenen Jahr.

Doch diese Zahlen sind nur das Eine. Das JHZ hat wie andere Einrichtungen dieser Branche auch einen akuten Fachkräftemangel. „Wir hoffen da auf eine Verbesserung, beziehungsweise Veränderungen in der Ausbildung und Zweitausbildung“, so der Geschäftsführer.

Das JHZ dient heute durch seine Angebotspalette als Anlaufpunkt für unterschiedliche Zielgruppen: Kinder und Jugendliche, Familien und Personensorgeberechtigte, Behörden und Kommunen zählen dazu.

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