Begegnung : Ein Kunstprojekt, das verbindet

Pause für die jungen Künstler nach drei arbeitsreichen Tagen.
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Pause für die jungen Künstler nach drei arbeitsreichen Tagen.

Schüler aus Polen und der Ukraine besuchen Rehna. Kreatives Arbeiten soll das Miteinander junger Europäer fördern

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04. Juni 2015, 23:45 Uhr

Sie unterhalten sich auf Englisch, malen und basteln zusammen und entdecken gemeinsam die Umgebung: 40 Jugendliche aus Polen, der Ukraine und Deutschland haben in dieser Woche an einem Schüleraustausch teilgenommen. „Die Idee ist, das Miteinander zu fördern und wir haben uns dafür den künstlerischen Aspekt herausgesucht“, sagt Katy Wegner, Kunstlehrerin an der Rehnaer Käte Kollwitz Schule.

Die Schüler im Alter zwischen 13 und 16 Jahren wurden für die Kunstprojekte in zehn Gruppe aufgeteilt. Maria Leszczyustua aus Czarnków in Polen und Sebastian Zemke aus Gletzow haben gemeinsam mit zwei Mitschülern aus neun Mini-Leinwänden ein Flaggen-Bild gefertigt – aus Federn, Wolle und Farben haben die Schüler die Fahnen von Polen, der Ukraine und Deutschland dargestellt. „Zuerst haben wir überlegt, was wir machen könnten und dann haben wir es in die Tat umgesetzt.“ Sebastian macht sich gemeinsam mit Maria auf die Suche nach dem Klebstoff, um die Leinwände zusammenzufügen. Dann wird das Werk, gemeinsam mit denen der anderen Gruppen, in der Aula ausgestellt.

„Das Miteinander lief alles in allem sehr gut“, sagt Lehrerin Katy Wegner. Ihre Kolleginnen aus Polen und der Ukraine stimmen da zu: „Es hat uns sehr gut hier gefallen“, sagt Halyna Kashchuk aus Lviv in der Ukraine. „Wir haben drei Tage hier kreativ arbeiten können, diese Möglichkeit haben unsere Schüler in der Ukraine nicht.“ Auch die Touren durch das Rehnaer Kloster, die Landeshauptstadt und die Hansestadt Lübeck haben den Gästen gut gefallen, versichert sie. „Besonders schön war, dass die Menschen hier so zuvorkommend und freundlich sind.“

Auch Maria hat sich gut aufgenommen gefühlt, verrät die 15-jährige Polin. „Es war super hier. Besonders gut fand ich, neue Leute aus anderen Ländern zu treffen, die Familie bei der ich gewohnt habe, war sehr nett und ich mochte es, Englisch zu sprechen.“

Heute werden sich alle 40 Schüler noch einmal zusammensetzen und über die Kreativ-Woche austauschen. Dann geht es per Bus wieder zurück nach Hause.

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