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Party zwischen Demern und Rosenow : Ein Herrentag, fast wie gemalt

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Von Ort zu Ort kamen die Menschen mit den unterschiedlichsten Fortbewegungsmitteln, sogar mit einem alten Dumper

svz.de von
erstellt am 05.Mai.2016 | 19:00 Uhr

Mal ganz ehrlich. Wir Männer brauchen doch gar nicht viel zum Glücklichsein. Und zum Feiern schon gar nicht. Bollerwagen, Bratwurst, Bier – fertig ist die Herrentagsparty. Doch wer gestern mal zwischen Demern und Rosenow hin- und herpendelte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Live-Musik hier, Blasmusik dort. Die einen zu Fuß, viele mit dem Rad und die anderen im festlich geschmückten Anhänger hinter einem Pferdegespann oder aber Traktoren von heute oder anno dazumal.

Auf halber Strecke zwischen Breesen und Demern macht eine sechsköpfige Truppe aus Gadebusch und Schönberg einen kurzen Boxenstopp. Fototermin mit Dumper. Denn mit dem auch als Dreikantfeile bekanntem Gefährt Baujahr 1958 ist Roland Wolski samt Freunden unterwegs. Sechs Pferdestärken. Quasi für jeden eine. Da kommt man gut von Ort zu Ort. „Wir sind in Gadebusch gestartet, haben in der Bauernstube Breesen Station gemacht und wollen jetzt weiter nach Demern. In Neschow ist dann Endstation“, erzählt der Gadebuscher. Gut 25 Kilometer sind die Sechs dann durchs Land getuckert.

Ein paar mehr Kilometer dürfte am Ende des Tages ein Dutzend in Feierlaune aus Bäk bei Ratzeburg auf dem Tacho ihres alten Hanomag haben. Denn die Schleswig-Holsteiner machten einen Abstecher nach Nordwestmecklenburg und machten wie gut 500 weitere Gäste auch im Park des Alten Gutshauses von Demern Station.

Richtig was los war auch in Rosenow. Heizte in Demern die Band Billy Rock dem Partyvolk mit Hits von gestern und heute ein, ging es musikalisch mit Blasmusik von den Radegasttalern in Rosenow zwar etwas beschaulicher zu. Dafür betätigte sich der eine oder andere bei Fußball oder Volleyball aber gleich noch sportlich. Gut 200 Leute tummelten sich bei dem vom Kultur- und Sportverein Rosenow organisierten Fest. „Ich weiß gar nicht, wo die alle herkommen. Aber das geht jetzt seit mindestens zehn Jahren schon so“, sagt Vereinsvorsitzender André Thiessenhusen. – Fazit: Ein Herrentag, fast wie gemalt. War das schön!

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