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30 Jahre Blasorchester der Stadt Gadebusch : Ein großes Fest der Blasmusik

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gut 160 Gäste feierten im Gymnasium Gadebusch das bereits 30-jährige Bestehen des Blasorchesters der Stadt Gadebusch

svz.de von
erstellt am 24.Mai.2016 | 05:03 Uhr

Großer Bahnhof für ein großes Orchester: Gut 160 Freunde der Blasmusik ließen es sich nicht nehmen, dem Blasorchester der Stadt Gadebusch zu seinem 30-jährigen Bestehen zu gratulieren. 30 Jahre musikalischer Botschafter der Münzstadt – Glückwunsch und Respekt!

Unter den Gästen im Gymnasium Gadebusch fanden sich neben Bürgermeister Ulrich Howest auch viele Weggefährten, Freunde und Unterstützer des traditionsreichen Klangkörpers. Neben den Mitbegründern des Orchesters, Günter Blankenberg und Manfred Flügel, sowie dem langjährigen Dirigenten Gerd Hillert hatte sich auch Ingrid Schafranski eingefunden. „Es ist unzweifelhaft festzustellen, dass der Verein im Laufe seines 30-jährigen Bestehens durch das unermüdliche Wirken einer Vielzahl von Idealisten ein Ziel bis heute verwirklichen konnte, nämlich Jugendliche und viele Freunde der Musik für die Pflege der Musik und der Tradition zu begeistern“, so die Vizepräsidentin der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV). Daher sei dieser Geburtstag Anlass genug, allen ehemaligen und heutigen Aktiven zu danken, die diese Gemeinschaft mit Leidenschaft und Hingabe aufgebaut haben.

„Im Oktober 1985 haben wir uns das erste Mal getroffen. Günter Becker brachte ein paar Noten und Instrumente aus dem Pionierblasorchester mit. Dann hat er ehemalige Mitglieder dieses Orchesters, die ja mittlerweile in der Ausbildung oder im Beruf waren, angeschrieben und zum Mitwirken ermuntert“, erinnert sich der heute 80-jährige Manfred Flügel. Zweimal in der Woche hätten sich dann einige Musikbegeisterte zum Proben getroffen. Am 22. März 1986 wurde das Blasorchester der Stadt Gadebusch offiziell gegründet.

Erster Dirigent war übrigens Manfred Flügel. „ Ich war ja Laie, hatte aber in der Schule eine sehr gute musikalische Ausbildung genossen und einige Notenkenntnisse“, so Flügel heute, 30 Jahre danach. „Das war aber alles recht einfach für mich, denn die Bläser brachten alle gute Voraussetzungen mit. Ich musste denen nichts beibringen, nur ein wenig Disziplin.“

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