Dorffest in Roggendorf : Ein ganzer Ort macht Party

Klaus Reiners kam sowohl zur Märchenstunde als auch später als Bauer Hellwig in das Festzelt.  Fotos: Maik Freitag (4)
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Klaus Reiners kam sowohl zur Märchenstunde als auch später als Bauer Hellwig in das Festzelt. Fotos: Maik Freitag (4)

Freiwillige Feuerwehr feiert 70-jähriges Jubiläum im Rahmen des Dorffestes

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13. Juni 2016, 04:45 Uhr

Die Freiwillige Feuerwehr Roggendorf ist in diesem Jahr 70 Jahre alt geworden. Das feierten die 22 aktiven und 17 jugendlichen Mitglieder am Freitagabend im Rahmen des Dorffestes mit einem kleinen Fest und einigen Ehrungen, die es in dieser Form nur selten gibt.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Heinz Hinzmann übergab an den Geschäftsführer der Roggendorfer Finkl-Fahrzeugbau GmbH, Uwe Frahm, die Ehrenplakette „Partner der Feuerwehr“ und würdigte damit das beispielhafte Engagement der Firma für die Feuerwehren der Region. „Hierher kommen oft die Wehren der Region mit ihren Problemen. Herr Frahm hilft, wo er kann. Davon profitieren sowohl die Roggendorfer als auch die Klein Salitzer oder die Dechower. Deshalb gebürt ihm der nicht häufig im Land vergebene Titel“, sagte Heinz Hinzmann. Auch Roggendorfs Wehrführer Ulf Berndt und Bürgermeister Rico Greger schlossen sich die Gratulationen und Dankesworten an.

Ebebenfalls eine Auszeichnung erhielt Feuerwehrmitglied Jens Czimmernings. Aus Anlass seines 25-jährigen Feuerwehrmitgliedsjubiläums und seines hervorragenden Engagementes wurde dem Roggendorfer das Brandschutzehrenzeichen in Silber verliehen. „Toll, wenn so viel ehenamtliches Engagement auch mal gewürdigt wird“, sagte Bürgermeister Rico Greger, der sowohl am Freitagabend dabei war, als auch am Sonnabendnachmittag das diesjährige Dorffest eröffnete.

„Die Roggendorfer haben sich dieses Dorffest verdient. Wir haben mit dem Behinderten-, Schützen und Sportverein sowie erstmals auch dem Schulverein eine Menge engagierte Leute im Dorf und das muss auch auf diese Weise mal geehrt werden“, sagte der Bürgermeister.

Damit auch die Besucher auf ihre Kosten kamen, hatten sich die Organisatoren eine Menge einfallen lassen und begannen mit Klängen des Blasorchester der Stadt Gadebusch, einer Kinderbastel- und spieleecke des Schulvereins sowie einer Märchenstunde des Schweriner Humoristen Klaus Reiners. Der versuchte den Kindern zunächst in Sachen Verkehrserziehung mit Herrn Fuchs und Schnatterinchen ein bisschen näher zu kommen, bevor er später als Bauer Hellwig in das Festzelt zurück kam.

„Am Abend haben wir dann noch flotte DJ-Musik und das Roland Kaiser-Double. Auch wenn es am Nachmittag recht schleppend begann, war der Abend wie immer um so amüsanter“, sagte Rico Greger, der auch in diesem Jahr wieder sein Versprechen, viel für die Einwohner des Ortes zu tun, hielt.

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