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Kultur in Plüschow : Ein Fest mit Freunden im Schloss

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Premiere im Kunsthaus Plüschow: Erstmals interkulturelles Sommerfest mit Musik, bildender Kunst, Musik und kreativen Spielen gefeiert

Immer wieder neue Wege gehen - so ist das jüngste Sommerfest im Kunsthaus Plüschow zu überschreiben. „Kunst verbindet und die Grenzen der Kunst sind fließend. Da habe ich mir gedacht, ich bringe alle mal zusammen“, erklärt Miro Zahra, Leiterin des Kunsthauses, wie sich die Schlossanlage nennt.

Von 14 bis 21 Uhr erwartete Sonnabend die Besucher ein Feuerwerk für die Sinne: Sehen, fühlen, riechen, schmecken und vor allem hören. Gleich mehrere musikalische Darbietungen waren im Angebot. In vorderster Reihe das Schüler- und Lehrerkonzert. der Kreismusikschule „Carl Orff“ aus Grevesmühlen. „Wir sind eng verbunden mit Miro Zahra, sie selbst nimmt auch Gesangsunterricht bei uns. Außerdem hat sie gemeinsam mit ihrem Ehemann maßgeblich an der Erstellung unserer Broschüre zum 25-jährigen Jubiläum mitgearbeitet. Da war es klar, dass wir ihre Einladung annehmen“, so der Leiter der Musikschule, Hartwig Kessler.

Mehr als eineinhalb Stunden dauerte allein der Auftritt der Musiklehrer und ihrer Schüler. Im Park bei Kaffee und Kuchen wurden weitere Leckerbissen für Gaumen und Ohr angeboten. Letzteres ebenfalls von Lehrern der Musikschule auf Saxofon und Klavier sowie vom Heinrich-Schliemann-Chor Neubuckow. Beim anschließenden internationalen Buffet standen dann jedoch Geruchs- und Geschmacksnerven im Vordergrund, um die dargebotene Kochkunst zu würdigen.

Der kreative Bereich und der der bildenden Künste wurde unter anderem durch verschiedene Workshops abgedeckt. „Ich bin als Freie Künstlerin mit vielen gestalterischen Arbeiten und Angebotenaktiv und gebe das auch gern weiter“, sagt Ramona Seyfarth, die bis aus Neustrelitz angereist war. Gleichzeitig wurden in der Zeit Führungen durch die aktuelle Ausstellung „Absage - Ansage und die Künstlerateliers angeboten.

Der Abend stand im Zeichen weiterer Höhepunkte, wie dem Auftritt der Band „Reuters Fritzen“ mit ihren auf Platt vorgetragenen Liedern und einer Performance der Wiener Künstlerin „elfriede.aufzeichnensysteme“.

Leider konnten zwei geplante Aktionen nicht stattfinden: Zum einen der Auftritt des syrischen Gitarristen Adam Mohamed al Roubah, er hatte sich die Hand verstaucht. Zum anderen fiel der Vortrag des Fotojournalisten Timo Vogt weg - er ist bereits wieder auf der „Seawatch“ im Mittelmeer unterwegs, um die Flüchtlingssituation zu dokumentieren.

Dokumentiert wurde auch das komplette Sommerfest. Das Kinder- und Jugendfilmstudio Grevesmühlen hat es für ein Filmprojekt komplett aufgezeichnet.

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erstellt am 19.Jul.2016 | 02:00 Uhr

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