Ehrenamt : Ein Empfang für alle

Der Landkreis ehrt ehrenamtliches Engagement mit der Ehrennadel. In diesem Jahr wurden (v. l.) Volkmar Gapinski, Klaus Albert, Jutta Albert und Wolfgang Virtel ausgezeichnet.  Fotos: manja nowitzki
1 von 3
Der Landkreis ehrt ehrenamtliches Engagement mit der Ehrennadel. In diesem Jahr wurden (v. l.) Volkmar Gapinski, Klaus Albert, Jutta Albert und Wolfgang Virtel ausgezeichnet. Fotos: manja nowitzki

Landkreis ehrt beim Jahresempfang Ehrenamtler und lädt zum ersten Mal Flüchtlinge ein

svz.de von
03. September 2015, 23:37 Uhr

Jahresempfänge eignen sich zu launigen Abenden. Die Kreisverwaltung von Nordwestmecklenburg nutzt den Termin, um durch den Landkreis zu touren. So verschlug es die Feiernden nach Neukloster, in die Klosteranlage Rehna und in diesem Jahr in das prächtige Schloss Bothmer.

Der Jahresempfang der Landrätin dient dazu, allerlei lokale Prominenz und Honoration zu versammeln. Er dient aber auch dazu, ehrenamtliche tätige Nordwestmecklenburger zu ehren. In diesem Jahr erweitert der Landkreis die Einladungsliste um 19 Menschen. Zum ersten Mal wurden auch Flüchtlinge und Asylbewerber eingeladen. Die Weltpolitik ist endgültig im Nordwestkreis angekommen.

Aber zurück zum Thema des Abends: „Sie alle eint die Zeit und das Engagement, dass Sie auf ganz unterschiedliche Art und Weise für unser Gemeinwohl investieren“, sagte Landrätin Kerstin Weiss. „Ehrenamtliches Engagement heißt, voranzugehen, Neuland zu betreten oder Bewährtes fortzusetzen, zu organisieren und andere zu überzeugen, damit geschieht was notwendig und gut ist.“

Ehrenamtliche werden in Nordwestmecklenburg mit der Ehrennadel geehrt. In disem Jahr wurde Volkmar Gapinski aus Gressow für seinen Einsatz für Störche geehrt, Wolfgang Virtel vom Mecklenburger Sportverein aus Dorf Mecklenburg und Jutta und Klaus Albert. Das Ehepaar steht dem Kunstverein Wiligrad vor. „Nach 25 Jahren ist das eine große Freude“, sagt Jutta Albert am Morgen danach. „Wir verdauen das gerade noch.“ Im nächsten Jahr wird ihr Verein ein Vierteljahrhundert alt. Zum 20-jährigen Bestehen gab es dafür schon einmal den Leuchtturm des Nordwestkreises. In diesem Jahr nun fand die Gemeinde, sei es an der Zeit, die Gründungsmitglieder zu ehren.

Und wenn man schon mal im Schloss Bothmer feiert, dann lohnt es sich, auch jemanden zu ehren, der sich um die Anlage verdient gemacht hat: Wolfgang Kaletta. Dem Schlossgärtner ist es zu verdanken, dass der Weg zum herrschaftlichen Anwesen von der beeindruckenden Festonallee gesäumt wird. Kaletta hat wahrlich einen grünen Daumen bewiesen und wurde dafür mit dem Leuchtturm ausgezeichnet.

Beim Umweltpreis einigte sich die Jury in diesem Jahr auf einen Vorschlag: der Verein „Langenwerder zum Schutz der Wat- und Wasservögel“. Die Naturschützer betreuen die Gebiete Langenwerder, Walfisch und Kieler Ort. Für seinen Einsatz ist Bernd Heinze mit dem Umweltpreis ausgezeichnet worden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen