Gadebusch : Ein bunter Tanzabend im „Kreml“

Das Ehepaar Lohmeyer aus Jameln (links) schaute sich den Dokumentarfilm und die Aufführungen der Mädchen an.  Fotos: Maik Freitag
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Das Ehepaar Lohmeyer aus Jameln (links) schaute sich den Dokumentarfilm und die Aufführungen der Mädchen an. Fotos: Maik Freitag

Dokumentarfilm über Jameln feiert Premiere beim Bunten Abend des Gadebuscher Mädchentreffs

svz.de von
16. November 2015, 00:09 Uhr

Einen Abend gefüllt mit Tanz, Theater und Emotionen präsentierte der Gadebuscher Mädchentreff am Sonnabendabend im restlos ausverkauften Saal des Gadebuscher Kremls. Dafür sorgte nicht nur die Premiere des Dokumentarfilmes „Gibt es bei uns Neonazis?“, sondern auch der Auftritt von Anne Busack, die mit ihrer Tanzchoreografie an eine verstorbene Freundin erinnerte.

„Zunächst möchte ich mich bei dem Ehepaar Lohmeyer aus Jameln bedanken, die uns für den Dokumentarfilm zur Seite standen und bei Rock den Förster drehen ließen“, erklärte die Leiterin des Mädchentreffs, Jutta Ahrendt. Sie überreichte im Sinne der Filmcrew ein gemaltes Herz auf Leinwand als Erinnerung an die tolle Zeit. Dreizehn Mädchen und Jungen aus fünften, sechsten und siebenten Klassen hatten sich im Sommer einem Filmprojekt gewidmet, dem auch der Rosenhagener Regisseur Karl Lotz zur Seite stand. Gestern gab es die erste Aufführung des gut 20-minütigen Streifens. Erst danach begann das eigentliche Programm des 22. Bunten Abends.

Mit den Tanzauftritten der Modern Dance-Gruppen oder der Jumpstyle-Crew trafen die Kinder den Nerv der gut 300 Gäste. Erneut emotional wurde es beim Auftritt der Gadebuscherin Anne Busack. Sie selbst ist seit zwei Jahrzehnten dem Mädchentreff treu geblieben und widmet sich mittlerweile selbst der Leitung verschiedener Tanzkurse. Doch am Sonnabend trat die 28-jährige Gadebuscherin selbst auf und erinnerte mit ihrem „Rosentanz“ an ihre verstorbene Freundin. Am Ende der Veranstaltung wurde sie zudem mit einer Ehrung für ihr Engagement bedacht. „Alle haben sich viel Mühe gegeben. Ich kann stolz auf alle Beteiligten sein“, sagte Jutta Ahrendt.

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