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Palmberg Schönberg : Ein ausgezeichneter Lehrbetrieb

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Büromöbelhersteller Palmberg erhielt das Ausbildungszertifikat 2016 von der Bundesagentur für Arbeit für seine Lehrausbildung

svz.de von
erstellt am 05.Jan.2017 | 05:00 Uhr

Insgesamt 35 Auszubildende in neun Berufen – das sind die nackten Zahlen. Doch dahinter steckt viel mehr, was die Ausbildung beim größten Büromöbelhersteller des Landes betrifft. Gründe, die dafür verantwortlich sind, dass die Nummer drei dieser Branche in Deutschland nach der Auszeichnung durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) nun auch vom Arbeitsamtsbezirk Schwerin ausgezeichnet wurde. „Es sind mehrere Gründe, weshalb die Wahl auf Palmberg gefallen ist“, erklärt Arbeitsamts-Chef Guntram Sydow. Zum einen sei es die Vielzahl an Lehrberufen, die angeboten werden – von der Verarbeitung über den Verkauf bis hin zum Koch. Andere Faktoren seien die Möglichkeit, im Vorfeld Praktika zu absolvieren, es werde das Duale Studium angeboten, es werde bei der Spätstarter-Initiative mitgemacht und die Einstiegsqualifizierung für Bewerber ohne entsprechenden Schulabschluss werde mit 100 Prozent Erfolg durchgeführt. „Darüber hinaus werden alle Lehrlinge, die es möchten, nach der Ausbildung übernommen“, schließt Sydow seine Begründung für die Wahl, die von den Mitarbeitern des Arbeitgeberservices und des Jobcenters getroffen wurde.

„Mit Beendigung der Lehrzeit ist die Ausbildung bei uns aber nicht zu Ende“, fügt die Ausbildungsleiterin bei Palmberg, Ireen Kowa, hinzu. „Wir haben regelmäßige Schulungen bei uns im Haus und fördern externe Qualifizierungen“, berichtet die gelernte Berufsschullehrerin.

Für Felix Räsenhöft zählen aber noch andere, weitaus pragmatischere Gründe dazu, wenn es um die Qualität seines Ausbildungsbetriebes geht: „Ich bekomme zum Beispiel meine Benzinkosten erstattet, wenn ich nach Schwerin in die Berufsschule muss“, erklärt der 19-Jährige, der im 2. Lehrjahr zum Industriemechaniker steckt. Räsenhöft hat nur Einsen auf seinem Zeugnis und jetzt einen Antrag auf verkürzte Lehrzeit gestellt. „Ich weiß noch nicht ob ich nach der Lehre hier bleibe“, sagt Räsenhöft. Mit dem Abitur in der Tasche könnte er auch noch studieren. Doch auch dafür könnte er im Unternehmen bleiben, strebt Palmberg doch aktuell eine Kooperation mit der Hochschule Wismar an.

Für Marcel Fuchs ist klar: „Ich bleibe auf jeden Fall bei Palmberg!“ Der 20-jährige Schönberger ist im dritten Lehrjahr zum Industriekaufmann und wird nach Aussage der Ausbildungs-Chefin gerade am künftigen Arbeitsplatz eingearbeitet.

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