Kommunalwahl : Drei Kandidaten für ein Amt

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Hans Jochen Oldenburg, Martin Reininghaus und Alfred Böttcher wollen Rehnaer Bürgermeister werden

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20. März 2014, 00:15 Uhr

Erneuter Drei-Kampf in Rehna: Wie bereits bei der letzten Bürgermeisterwahl, bewerben sich bei der Wahl 2014 wieder drei Kandidaten um das Amt des Rehnaer Bürgermeisters. Hans Jochen Oldenburg, Martin Reininghaus und Alfred Böttcher konkurrierten bereits vor fünf Jahren miteinander und wollen es auch in diesem Jahr wieder wissen. 2009 fiel die Entscheidung bereits im ersten Wahlgang, wenn auch denkbar knapp. 50,49 Prozent der Stimmen vereinigte Hans Jochen Oldenburg auf sich und umging damit eine mögliche Stichwahl mit dem Zweitplatzierten Martin Reininghaus. Dieser erreichte 36,12 Prozent der Stimmen und Böttcher 13,38 Prozent. Beide zusammen hielten 49,5 Prozent der Stimmen. Somit konnten sich damals beinahe die Hälfte der Wähler einen anderen Bürgermeister vorstellen. Dennoch gelang Oldenburg in der Einzelbewertung ein deutlicher Sieg.

Ob ihm dies auch in diesem Jahr gelingt, ist ungewiss. Zumindest hat die Stadtvertretung Rehna den 15. Juni als möglichen Stichwahltermin festgesetzt. Bernd Karnatz erklärt: „Eigentlich ist es gesetzlich geregelt, dass zwei Wochen nach einer Wahl die Stichwahl stattfindet.“ In diesem Jahr sei dies jedoch das Pfingstwochenende. „Damit möglichst viele Wähler hingehen, haben wir daher in allen Gemeinden den Termin auf drei Wochen nach der Wahl verschoben“, so der Leiter des Haupt- und Ordnungsamtes Rehna.

Damit es jedoch überhaupt zu einer Stichwahl kommt, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. „Eine Stichwahl gibt es nur, wenn sich mehr als zwei Kandidaten bewerben“, so Karnatz. Dies sei im Amt Rehna nur bei der Bürgermeisterwahl für die Stadt Rehna der Fall. In allen anderen Gemeinden gewinnt demnach der Kandidat, der im ersten Wahlgang die meisten Stimmen bekommt. Doch auch in Rehna ist eine Stichwahl nicht zwingend. „Wenn einer der Kandidaten im ersten Wahlgang mehr als 50 Prozent der Stimmen erhält, ist er Bürgermeister“, so Karnatz.

Für die Bewerber Reininghaus und Böttcher geht es demnach darum, so viele Wähler wie möglich zu mobilisieren, um eine erneute absolute Mehrheit für Bürgermeister Oldenburg zu verhindern. In einer Stichwahl könnten sie dann darauf hoffen, dass ein Großteil der Wähler des Drittplatzierten gegen den Amtsinhaber stimmt. Dazu kommen in diesem Jahr noch die neuen Wähler aus den Gemeinden Nesow und Vitense. Ihr Abstimmungsverhalten ist unklar. Vertrauen sie dem bisherigen Bürgermeister oder wollen sie einen Wechsel? Im Amt Rehna ist man jedenfalls auf alles vorbereitet. „Es kann durchaus sein, dass es eine Stichwahl gibt“, so Karnatz.

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