Wildunfällen vorbeugen : „Draufhalten und nicht ausweichen“

svz.de von
17. November 2018, 10:25 Uhr

Gleich zehn Wildunfälle an einem Tag: Die Polizeiinspektion Wismar verbuchte am Donnerstag zehn Kollisionen mit Reh- und Schwarzwild. Auch am vergangenen Wochenende häuften sich die Fälle im Landkreis: 16 insgesamt. Ein Kind wurde leicht verletzt. Seit September zählte das Revier Gadebusch in seinem Einzugsgebiet 66 Wildunfälle.

Die Anzahl dieser Unfälle nimmt in der dunklen Jahreszeit regelmäßig zu, besonders in der Morgen- und Abenddämmerung, aber auch am Tage. Örtlich finden sie meist in ländlich geprägten Räumen statt.

Die Polizei rät: Besonders dort, wo Schilder auf Wildwechsel hinweisen, vorsichtig fahren. Die Geschwindigkeitsverringerung ist das entscheidende Moment der Wildunfallvermeidung, so Polizeisprecher Axel Köppen. Wenn das Wild doch mal vorspringt, „draufhalten und nicht ausweichen“, rät Köppen. Dann Unfallort sichern – Warnblinklicht und gegebenenfalls Warndreieck aufstellen. Der Jagdpächter oder Polizei muss informiert werden und den Unfall aufnehmen.

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