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Ratzeburg startet großes Bauvorhaben : Domstadt wird zur Staufalle

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In Ratzeburg müssen sich Kraftfahrer in den nächsten Monaten auf Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten einrichten. Grund dafür ist der Ausbau der Seestraße und der Brückenneubau im Kreuzungsbereich Seestraße/Königsdamm.

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erstellt am 13.Feb.2012 | 07:20 Uhr

Ratzeburg | In der Stadt Ratzeburg müssen sich Kraftfahrer in den nächsten Monaten auf Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten einrichten. Grund dafür ist der Ausbau der Seestraße und der geplante Brückenneubau im Kreuzungsbereich Seestraße/Königsdamm. Der Startschuss für dieses Projekt fällt am Montag, 20. Februar.

Dieses Projekt ist eines der größten Bauvorhaben in der Geschichte der Inselstadt Ratzeburg. Der östliche Zugang zur Insel wird einer kompletten Neugestaltung unterzogen mit dem Ziel, die innerörtliche Umfahrung zur Beruhigung des Ratzeburger Stadtzentrums fertigzustellen. Es wird insgesamt mit einer Bauzeit von rund eineinhalb Jahren gerechnet. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 8,143 Millionen Euro.

Zu Beginn der Baumaßnahme werden die Baustelleneinrichtung und die geplanten Rodungsarbeiten anstehen. Es folgt dann in der Seestraße vom Spritzenberg in Richtung Langenbrücker Straße (B 208) der Bau der Regenwasser- und der Schmutzwasserkanalisation. Im Verlauf des Frühjahrs soll nachfolgend eine Behelfsbrücke für Fußgänger nördlich der alten Königsdammbrücke errichtet sowie die verschiedenen Ver- und Entsorgungsleitungen provisorisch an der Brücke angebracht werden. Hierfür ist ein Zeitraum von fünf Wochen vorgesehen. Anschließend folgt der Bau des Brückenbauwerkes Königsdamm (B 208).

Das Bauprojekt mit dem Namen "Südliche Sammelstraße" wird in einem für Ratzeburg verkehrstechnisch schwierigen Knotenpunkt eingreifen, der einzigen östlichen Zufahrt zur Inselstadt, Um den Verkehr dabei möglichst wenig einzuschränken, soll während der gesamten Bauzeit eine doppelspurige Verkehrsführung auf zwei verengten Fahrstreifen über die Baustelle gewährleistet werden. Trotz allem werden die Baumaßnahmen dann zu Verkehrsbehinderungen führen, wenn größere Bauelemente gesetzt werden müssen.

Damit sich alle Verkehrsteilnehmer darauf einstellen können, soll regelmäßig über die aktuelle Verkehrssituation sowie die zu erwartenden Verkehrsbehinderungen informiert werden. Für den Zeitraum der Bauarbeiten im Bereich der Bundesstraße 208 wird ein generelles Durchfahrverbot für Lastwagen durch die Inselstadt ausgesprochen. Ausgenommen davon bleibt der Anlieferverkehr im Inselstadtbereich. Aufgrund der schwierigen Baustellenlage wird allen Speditionsunternehmen angeraten, Ratzeburg weiträumig zu umfahren, um unnötige Standzeiten in Stausituationen zu vermeiden. Die Innenstadt und die Geschäfte bleiben während der Bauzeit in Ratzeburg erreichbar.

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