Rehna : Die Zeit wird knapp beim Kita-Gesetz

Kreisverwaltung und Kita-Träger befürchten einen hohen Verwaltungsaufwand

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13. Dezember 2018, 10:22 Uhr

Das neue Kita-Gesetz stellt auch in Nordwestmecklenburg Träger und Verwaltungen vor Herausforderungen. Denn noch ist unklar, wie viele Eltern vom 1. Januar an finanziell entlastet werden können. „Die genaue Zahl ist noch in der Erhebung und abhängig davon, wie schnell die Eltern den Erhebungsbogen zur Elternbeitragsfreiheit ab dem zweiten Kind dem Landkreis zur Verfügung stellen“, sagt Kreis-Pressesprecherin Petra Rappen. Das Formular kann auch weiterhin auf der Homepage des Landkreises heruntergeladen und ausgefüllt an den Kreis gesendet werden. Zuvor wurden den Trägern und Tagespflegepersonen die Erhebungsbögen bereits zur Verfügung gestellt, um die Geschwisterkinder im Landkreis zu erfassen. Der Nordwestkreis sei bestrebt, sofort nach Inkrafttreten der neuen Regelung die Umsetzung zu gewährleisten. Diese sieht vor, dass Eltern von 2019 an nur noch für ein Kind in Krippe, Kindergarten, Tagespflege oder Hort Kita-Beträge zahlen.

Einen erheblichen Verwaltungsaufwand sieht der Geschäftsführer des Jugendhilfezentrums Rehna, Holger Glatz, auf Kitaträger und Kreisverwaltung zukommen. Und die Leiterin der Kita „Sonnenkinder“ in Badow, Silke Metschurat, fragt sich, wie die Gesetzesänderung in der Kürze der Zeit umgesetzt werden soll.

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