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Musikspektakel bei Gadebusch : Die Welt zu Gast in Wakenstädt

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Zahlreiche Internationale Bands bei der 13. Sommerschlacht des Vereins für Kultur und Toleranz

svz.de von
erstellt am 13.Aug.2017 | 20:45 Uhr

Melbourne, Moskau, Paris, Aachen – die Liste der Herkunftsorte von fast 20 Bands, die am Wochenende bei der 13. Sommerschlacht des Gadebuscher Vereins für Kultur- und Toleranz auftraten, liest sich sehr weltoffen. Tatsächlich kamen die Musiker sogar kontinenteübergreifend auf den Schießplatz nach Wakenstädt, um hier zwei Tage lang abzurocken.

„Die australische Band ’The Clowns’ macht eine Europatournee und da passte unsere Sommerschlacht super ins Programm“, erzählte Andy Steinberg, einer der gut 50 Helfer und Organisatoren. „Es macht Spaß, zu sehen, woher die Bands kommen und was für Musik-Stile gespielt werden“, erklärte der Gadebuscher vom Verein für Kultur und Toleranz (KuT). Die hatten zum 13. mal nach Wakenstädt eingeladen und erlebten auch dieses Jahr wieder einen bis auf den letzten Platz gefülltes Festivalgelände. „Wir sind jedes jahr größer und größer geworden. Vor zwei Jahren haben wir gesagt, jetzt ist die maximale Anzahl von 800 Leuten erreicht. Mehr geht nicht“, erklärte Steinberg.

Auch der Teddy durfte bei der Sommerschlacht mitmachen.
Auch der Teddy durfte bei der Sommerschlacht mitmachen. Foto: Maik Freitag

Was trotzdem fehlte war der Auftritt einer der beiden Gadebuscher Bands „Der kleine Mock“ oder „Don Kanallie“. Doch die wollten sich rar machen und nicht jedes Jahr auf der Bühne stehen. „Wir spielen sicher auch wieder, aber die Auftritte sollen nicht überstrapaziert werden. Wir haben viele tolle Bands hier“, erklärte der 25-Jährige. „Fussy Vox“ aus Frankreich, die „Distemper“ aus Russland oder die deutsche Band „Auf Bewährung“ standen bei den Gästen hoch im Kurs und entsprechend wurde vor gleich mehreren Bühnen abgerockt. Denn neben der Hauptbühne war wie im vergangenen Jahr ein kleineres Zirkuszelt aufgebaut, in dem die Bands für nur eine handvoll Fans fast ein privates Konzert gaben. Auch der kleinste Goa-Floor der Welt, ein mit dröhnender Musik ausgestattetes Toilettenhäuschen, durfte in diesem Jahr nicht fehlen. Zusammen mit der Karaokebar, der Bowle-Bude oder der Schädelbruchbude gab das Festival für jeden Besucher eine Menge her. „Ich denke, wer hier eine Party feiern möchte, findet hier irgendwo auf jeden Fall das Richtige“, erklärte Andy Steinberg.

Fast 20 Band aus der ganzen Welt heizten auf dem Schießplatz in Wakenstädt ein.
Fast 20 Band aus der ganzen Welt heizten auf dem Schießplatz in Wakenstädt ein. Foto: Maik Freitag
 

Doch die Party stand auch 2017 wieder in einem besonderen Zeichen. Denn auch einem guten Zweck nutzt die Veranstaltung. Wie im vergangenen Jahr bekommt der Flüchtlingsrat M-V einen Teil der Einnahmen, ein weiterer Teil kommt der zivilen Seenotrettung im Mittelmeer zu Gute. „Der Verein steht nicht umsonst für Kultur und Toleranz. Auch wenn wir ein kleines bisschen helfen können, wollen wir das hiermit tun“, sagte der 25-jährige Andy Steinberg.

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