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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

23. Oktober 2017 | 08:30 Uhr

Gadebusch : Die Stadt mit anderen Augen sehen

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gadebuscher Steppkes entdecken auf der Fotorallye mit Martin Daschke ihre Heimatstadt neu.

svz.de von
erstellt am 13.Feb.2015 | 08:00 Uhr

Wettertechnisch präsentiert sich der Winter in diesem Jahr nicht gerade von seiner Schokoladenseite. Die Landschaft ist weder mit schönem weißen Puderschnee bedeckt, noch strahlt die Sonne, um uns die kalten Tage zu versüßen. Stattdessen ist draußen alles eher grau in grau.

Trotz des regnerischen Ferienwetters wagten sich fünf Gadebuscher Schüler raus, um ihre Heimatstadt von einer neuen Seite kennenzulernen. Zusammen mit Schulsozialarbeiter Martin Daschke aus Schwerin machten sie eine etwa zweistündige Wanderung durch die Münzstadt und gingen dabei vor allem die bekanntesten Orte wie das Hotel Stadt Gadebusch, den Bahnhof, das Schloss, das Rathaus und Co. ab. Dank des Wetters war die Gruppe meist ungestört und konnte in Ruhe fotografieren.

„Wer die Kamera in der Hand hat, ist Chef“ lautete das Motto an den verschiedenen Stationen. Das hieß derjenige, der gerade ein Foto machen wollte, durfte die anderen Beteiligten anleiten und so stellen, wie er es wollte. Das brachte ein wenig Ordnung in die verspielte Runde.

Geduldig führte Martin Daschke Loona, Pauline, Michelle, Tom und Lennart in den Umgang mit Spiegelreflexkameras ein und stellte sogar seine eigene dafür zur Verfügung. Ein echter Vertrauensbeweis, wenn man den Preis solcher Gerätes bedenkt.

Die drei Mädchen und zwei Jungs hatten sichtlich Spaß an der Wanderung und vor allem am Fotografieren. Da nur drei Kameras zur Verfügung standen – eine davon war sogar noch analog mit Film darin – mussten sich die Steppkes abwechseln. Doch das war kein Problem.

Der Schulsozialarbeiter ermutigte sie, sich ihre Motive wie den perfekten Blickwinkel selbst zu suchen und auf spannende Details an den altbekannten Gebäuden zu achten. Auch, wenn an der einen oder anderen Stelle der Satz „Hier laufe ich doch jeden Tag vorbei“ fiel.

Am Ende des Tages, an dem auch viel gespielt und geklönt werden durfte, bekam jedes der Kinder eine Collage aus den gemachten Gruppenbildern mit nach Hause. Um sich an einen regnerischen, aber ereignisreichen Ferientag zu erinnern.

 

 

 

 

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