Gadebusch : Die Schöpfung im Schwarzlicht

Zebras und Hasen liefen bei der Auffüruung der Schwarzlicht-Theatergruppe durch die dunkle Kirche.
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Zebras und Hasen liefen bei der Auffüruung der Schwarzlicht-Theatergruppe durch die dunkle Kirche.

Theaterprojekt von Jugendlichen in der Gadebuscher Stadtkirche aufgeführt

svz.de von
17. November 2014, 18:41 Uhr

Gebannt saßen etwa 70 Besucher in der Gadebuscher Stadtkirche. Nur auf der mit schwarzen Vorhängen verdunkelten Bühne waren plötzlich Fische, Pflanzen, Mond, Sonne und auch ein Zebra hellerleuchtet zu sehen und bewegten sich wie von Geisterhand durch den Raum. Sie alle stellten zunächst die Schöpfung der Welt dar und wurden durch die Jugendlichen des 6. Roggendorfer Schwarzlicht-Theaterprojektes gezeigt.

Unter dem Motto „Tausendschön und Nimmersatt“ entführten die jugendlichen Theaterspieler der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Roggendorf ihre Gäste in eine ganz eigene Bilder- und Klangwelt. „Nach unserer Aufführung in Roggendorf vor einer Woche haben wir hier unseren zweiten Auftritt. Schön, dass so viele Leute gekommen sind“, freute sich Initiator Steffen Nowack, der selbst für die richtige Lichtmischung vor der Bühne sorgte. „Blitzlichter sind verboten“, erklärte er und erhielt so den Reiz des Schwarzlichtes in der dunklen Kirche. Rote und grüne Fische, ein Zebra und der in allen Farben leuchtende Mond sorgten für Spannung.

Im Anschluss an die Aufführung wurden auch die Gäste zum Mitmachen eingeladen. In einem Bewegungstheater unter der Leitung von Vera Menzen wurde die Schöpfung mit verschiedensten Klängen in drei großen Bildern dargestellt. „In dieser Evolutions-Performance wurden die Gäste miteinbezogen. Sie waren die Akteure“, sagte Gemeindepädagoge Steffen Nowack.

Abgeschlossen wurde der Abend mit einem Trommelkonzert unter der Leitung von Lehrerin Annikki Glage.


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