Bildband zeigt Biosphärenreservat : Die Schätze der Schaalseeregion

Abendstimmung am Röggeliner See, er ist neben dem Mechower See einer der größeren Seen im Unesco-Biosphärenreservat Schaalsee.
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Abendstimmung am Röggeliner See, er ist neben dem Mechower See einer der größeren Seen im Unesco-Biosphärenreservat Schaalsee.

Pünktlich zum Saisonstart gibt der Förderverein Biosphäre Schaalsee ein neues Buch heraus und will weitere Touristen anlocken

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18. März 2016, 05:00 Uhr

Neue Einblicke in eine einmalige Region ermöglicht ein Bildband, den der Förderverein Biosphäre Schaalsee zum Saisonbeginn herausgibt. „Auf 204 Seiten wird der Leser und Betrachter eine Landschaft kennenlernen, die sich 40 Jahre lang hinter dem Zaun der innerdeutschen Grenze versteckten musste und inzwischen selbstbewusst aus den dessen Schatten herausgetreten ist“, sagt Gerd Schriefer vom Förderverein Biosphäre Schaalsee. Neben historischen Details über diese ungewöhnliche Region Westmecklenburgs und Wissen über das internationale Schutzgebiet liefert das Buch auch Informationen über Hase, Seeadler, Nandu und Co., von Sumpfherzblatt und Wollgras.

Der Bildband erzählt darüber hinaus spannende und authentische Geschichten über Alteingesessene und Zugezogene, über Künstlerinnen und Künstler, die sich von der Natur der Schaalseelandschaft inspirieren lassen.

Eine der Porträtierten ist die Rehnaerin Rita Völzer, die seit mehr als 70 Jahren am nördlichen Eingangstor des Unseco Biosphärenreservates lebt. „Als Hüterin der Tracht“ wird die ehemalige Zahnarzthelferin vom Autoren Dirk Endrulat in dem Buch bezeichnet. Die Rehnaerin erforscht seit Jahrzehnten die bäuerlichen Traditionen zwischen Schaalsee und Ostseeküste.

Auch der Schmied Fabian Droste in Neschow, die Eigentümer des Klein Thurower Bauernkaten Jutta und Frank Strauß, der Arche-Hof Kneese, die Klein Salitzer Milchschäferei Richter oder der Kastanienhof Bülow öffneten für diesen Bildband ihre Türen und Tore. „Wer sich mit diesem Buch auf Bilderreise begibt, wird die Landschaft und ihre Bewohner unverstellt und kraftvoll erleben“, meint Gerd Schriefer vom Förderverein Biosphäre.

Vor gut 25 Jahren war das Biosphärenreservat Schaalsee gemeinsam mit weiteren Schutzgebieten Ostdeutschlands – damals noch als Naturpark und um die Hälfte kleiner – auf der letzten Sitzung des DDR-Ministerrates im Rahmen des Nationalparkprogramms unter Schutz gestellt worden.

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