Bauarbeiten in Gadebusch : Die Münzstadt wird weiter wachsen

Sieghard Schaumann bearbeitet mit Schaufel und Bagger die Fläche für die kommenden Wohngebäude in der Agnes-Karll-Straße in Gadebusch.
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Sieghard Schaumann bearbeitet mit Schaufel und Bagger die Fläche für die kommenden Wohngebäude in der Agnes-Karll-Straße in Gadebusch.

In der Agnes-Karll-Straße stehen die Bauarbeiten für insgesamt fünf neue Gebäude in den Startlöchern

svz.de von
29. September 2017, 05:00 Uhr

Die Bagger rollen und bewegen Tonnen dunkler Erde, machen das Feld zwischen der Freiwilligen Feuerwehr Gadebusch und der Neuapostolischen Kirche plan. Dort sollen vier neue Wohngebäude entstehen. Auf der anderen Seite – gegenüber des Gymnasiums – wird eine Physiotherapiepraxis gebaut. Das Fundament ist bereits gelegt, die Materialien warten auf ihre Verarbeitung. In beiden Fällen wird privat investiert.

Zwischen Feuerwehr und Kirche plant Robert Fischer die vier Wohngebäude. Auf insgesamt 6500 Quadratmetern soll 2000 Quadratmeter Wohnfläche geschaffen werden. „Es sollen Etagengebäude mit insgesamt 28 Wohnungen werden“, sagt der Investor. Wert wird dabei auf die Barrierefreiheit der unteren Wohnungen gelegt, damit auch Senioren dort wohnen können.

Die Wohnungen sollen den neuesten Standards entsprechen, sollen über Lagerräume im hinteren Bereich des Grundstücks und Parkplätze verfügen. „Es soll auch für Familien und Kleinfamilien attraktiv sein“, betont der Geschäftsführer der Estrichbau Fischer GmbH & Co. KG aus der Münzstadt.

Die Wohnblöcke werden nicht alle gleichzeitig errichtet. Am 6. Oktober sollen die ersten beiden Blöcke begonnen werden und erst wenn diese fertig sind, wird mit den anderen beiden begonnen, erklärt der Investor. „Endgültiges Bauende wird wohl Anfang 2019 sein, die ersten Wohnungen sollen aber möglicherweise bereits zum April 2018 bezugsfertig sein“, so Robert Fischer.

Mögliche Mieter gibt es übrigens schon. „Auch wenn noch keine Gespräche gelaufen sind, haben bereits 22 Parteien ihr Interesse an einer der 28 Wohnungen bekundet.“


Neue Praxis für mehr Gesundheit


Unweit der künftigen Wohnblöcke soll eine neue Physiotherapiepraxis entstehen. Investiert wird von Kerstin Krüske. Die Phsysiotherapeutin möchte dort eine 361 Quadratmetergroße Praxis nebst Fitnesszirkel errichten und ihre Gadebuscher Praxis dorthin verlegen. Gerade Letzteres ist ein Grund für den Umzug. „Geplant ist ein Phsysioaktiv-Zirkel. Er soll die Phsyiotherapie unterstützen“, erklärt Kerstin Krüske. Dafür sind neue Räume nötig, denn der Zirkel setzt auf moderne Kraft- und Ausdauergeräte. Ein weiterer Grund ist der Standort selbst. „Eine gute Anbindung zu den umliegenden Gegenden durch die Straße und gleichzeitig die Nähe zur Stadt und zum Ärztehaus sind Standortvorteile“, so die Investorin.

Die Bauarbeiten kommen aber nur langsam voran beziehungsweise stagnieren momentan. Der Grund dafür ist der fehlende Strom. „Ich hoffe darauf, dass nächste Woche mit den Arbeiten begonnen werden kann“, sagt die Physiotherapeutin. Den Einzug in die neuen Räumlichkeiten sieht sie aber nicht vor März oder April kommenden Jahres.

Neben neuen Räumlichkeiten soll dann auch neues Personal dazukommen. „In der neuen Praxis soll es einen Empfangsbereich geben, dort brauchen wir dann eine Kraft. Langfristig wollen wir auch einen Fitnesstrainer für den Physioaktiv-Zirkel einstellen“, sagt Kerstin Krüske.

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