Museumsanlage Gadebusch : Die Münzstadt aus allen Perspektiven

Christine Rohmann zeigte und verkaufte die kunstvoll und in Handarbeit hergestellten Osterfiguren aus Zinn.  Fotos: Maik Freitag
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Christine Rohmann zeigte und verkaufte die kunstvoll und in Handarbeit hergestellten Osterfiguren aus Zinn. Fotos: Maik Freitag

Saisoneröffnung: Osterfest in der Museumsanlage mit Ausstellung des Grevesmühlener Fotoclubs 82

svz.de von
17. April 2017, 21:00 Uhr

Gadebuscher Motive aus allen Perspektiven bietet seit Sonntag die Gadebuscher Museumsanlage. Der Grevesmühlener Fotoclub 82 hat die Bilder seinener Hobbyfotografen im Obergeschoss der Museumsanlage ausgestellt und bis zum 14. Mai der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zusätzlich lud Museumsmitarbeiter Gerald Brincker zum Osterfest in die Anlage ein.

Hierher hatte es auch verschiedene Kunsthandwerker verschlagen, die ihre Ware im Innenraum kunstvoll präsentierten und verkauften. Auch die Gadebuscherin Christine Rohmann zeigte ihre österlichen Zinnfiguren, die alle zeitaufwendig in mühevoller Handarbeit entstanden waren. Ob Vögel auf einem blühenden Baum, Osterhasen, die einen mit Eiern befüllten Wagen ziehen und zahlreiche sonstige Motive wechselten hier den Besitzer. „Die Motive in Gadebusch zu verkaufen ist eine schöne Sache, allerdings hätte man mit österlichem Schmuck auch gerne einige Wochen vorher in die Verkauf gehen können“, erklärte Christine Rohmann, die allerdings auch nach Ostern und zu jeden weiteren Anlass Zinnfiguren im Angebot hat. „Ich verkaufe sie nicht nur auf Märkten oder Ausstellungen. Man kann sie auch bestellen und bei mir zu Hause anschauen“, erzählte sie.

Auch für den Gadebuscher Künstler Hubert Metzger war es ein Muss, am Ostersonntag in die Amtsscheune zu kommen und sich viele Fotomotive anzuschauen. Selbst stellte er bereits „Gesichter Tansanias“ in Gadebusch aus und freut sich über weitere Ausstellungen anderer Künstler. „Das Licht ist hier leider nicht so schön, aber hier werden ja auch viele andere Sachen gezeigt“, sagte Metzger. Trotzdem weckten viele Motive seiner Wahlheimat Gadebusch sein Interesse. „Ich verbringe ein halbes Jahr mit meiner Frau in Afrika, wo wir den Einheimischen helfen, und seit einigen Jahren ein halbes Jahr hier. Es ist schön, die Kontraste mal anzuschauen“, sagte er.

Während im Innenraum für Kaffee, Kuchen, eine Spinnereivorführung und eine Bastelstraße gesorgt war, durften vor der Anlage gerade geborene Lämmer gestreichelt und ein echter Adler auf dem Arm getragen werden.

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