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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

16. August 2017 | 19:36 Uhr

Wismar : Die Kunst des Kindseins

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Ausstellung „Ubuntu“ des Mecklenburgischen Künstlerhauses und der SOS-Kinderdörfer wurde gestern in Wismar eröffnet

Vertrauen, Würde und Respekt: Auch in der Kindheit sind diese Werte schon bedeutsam. Acht Künstler aus Mecklenburg-Vorpommern haben sich jetzt mit diesem Thema auseinandergesetzt. Die daraus entstandene Ausstellung „Ubuntu – Die Kunst des Kindseins“ wurde gestern in den Geschäftsräumen der Sparkasse, Am Markt 15, in Wismar eröffnet. Es handelt sich um ein Projekt des Mecklenburgischen Künstlerhauses Schloss Plüschow und der SOS-Kinderdörfer weltweit.

Ein Großteil der Kunstwerke sei speziell für diese Ausstellung geschaffen worden, erläutert Miro Zahra. „Das macht sie sehr aktuell“, so die Kuratorin. Die Beiträge stammen von Kerstin Borchardt, Rando Geschewski, Ute Laux, Wilfried Schröder, Wanja Tolko, Barbara Wetzel sowie Janet Zeugner. Und auch Miro Zahra ist mit einigen ihrer eigenen Arbeiten beteiligt. „Ich habe die Künstler gezielt ausgesucht“, betont Zahra. Entstanden seien so Malereien, Fotografien aber auch Installationen. Alle drehen sich um das Wort „Ubuntu“. Dieses stamme aus der Sprache der Zulu und bedeute achtsames Miteinander sowie gegenseitiger Respekt, sagt Zahra.

Insgesamt 24 Kunstwerke und damit gut die Hälfte der eigentlich zur Ausstellung gehörenden Werke sind in den Geschäftsräumen zu besichtigen. „Für alle Kunstwerke hatten wir hier keinen Platz“, erklärt Zahra. Die Ausstellung müsse sich daher den Räumlichkeiten anpassen. Einige Werke seien einfach zu groß gewesen. „Doch das besondere hier ist, dass so Menschen erreicht werden, die sonst nicht in Ausstellungen gehen“, so Zahra.

Mit der Ausstellung soll auf die Arbeit der SOS-Kinderdörfer aufmerksam gemacht und um Unterstützung geworben werden. „Unsere Arbeit hängt von vielen kleinen Spenden ab“, so Karsten Lessing. Die Idee, die Thematik der SOS-Kinderdörfer künstlerisch zu vermitteln, stamme aus Österreich, erzählt der Leiter des Büros Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein der SOS-Kinderdörfer weltweit.

Die Ausstellung in der Wismarer Sparkasse, Am Markt 15, ist noch bis zum 14. Mai zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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erstellt am 11.Apr.2014 | 00:50 Uhr

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