Rehna : Die Indianer sind los

Mit Federschmuck und Kriegsbemalung spielt es sich gleich besser.
Mit Federschmuck und Kriegsbemalung spielt es sich gleich besser.

Der Stamm der Grundschüler Rehna feierte gestern ein großes Fest

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26. Juni 2019, 19:00 Uhr

Wie rufen die Indianer? Und schon johlt es aus allen Ecken des Pausenhofes. Bunt geschmückt mit Federn und Fransen kreisen kleine Indianer, Häuptlinge und Squaws die Bleichgesichter ein. Vorbei ist der Tag für die Indianer vom Stamm der Grundschule Rehna: Ein großes Indianerfest wurde gestern gefeiert – der krönende Abschluss: Bockwurst über dem Lagerfeuer.

„Die letzten zwei Tage haben die Kleinen an ihren Kostümen gearbeitet“, erzählt Kerstin Boldt, Koordinatorin der Grundschule. So seien Nudelketten und verschiedene Indianer-Accessoires entstanden. Sogar einen indianischen Namen haben sich die Schüler gegeben. Der steht auf jedem Kostüm.

Weil es so heiß war, mussten sich „Kleine Blume“ und „Starker Bär“ mehr als nur einmal Kriegsbemalung auftragen lassen und sie mussten auf das Reiten verzichten. Eigentlich fände der Indianertag immer auf dem Reitplatz statt, so Kerstin Boldt. Da das Fest nur alle vier Jahre stattfindet, kann jedes Kind aber nur einmal Indianer spielen. Umso wichtiger ist es, das Fest zu genießen. Zwischen den einzelnen Indianer-Disziplinen, wie Federball oder Wolle filzen, wurden die 200 Stammesmitglieder immer wieder mit dem Gartenschlauch abgespritzt.

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