zur Navigation springen
Gadebusch-Rehnaer Zeitung

21. November 2017 | 00:11 Uhr

GÄRTNEREI : Der perfekte Weihnachtsbaum

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gärtnerei Werner hat noch Bäume für Kurzentschlossene. Nordmanntanne bleibt Klassiker

svz.de von
erstellt am 20.Dez.2015 | 17:04 Uhr

Der Parkplatz ist fast ein bisschen zu klein für den Ansturm. Kurz vor dem vierten Advent wird’s dann doch langsam Zeit für einen Weihnachtsbaum und so ist Frank Werner an diesem Vormittag viel unterwegs.

Die Gärtnerei in Benzin hat für die morgige Weihnachtsfeier unserer Aktion „Leser schenken Freude“ in diesem Jahr eine Fichte gespendet. Ein Besuch beim Weihnachtsbaum-Experten.

500 Bäume wird er in diesem Jahr wohl verkaufen. Nordmanntannen, noch immer der Klassiker in deutschen Wohnzimmern, ein paar Fichten gehen auch weg. In den nächsten Jahren will die Gärtnerei auch mal was exotisches zu Weihnachten probieren. „Wir züchten die Coloradotanne“, sagt Werner. „Die riecht nach Südfrüchten“. Zum milden Wetter derzeit würde das auf jeden Fall passen.

Doch eines sieht Frank Werner skeptisch: Weihnachtsbäume im Topf. „Die Chancen, dass die Bäume die Feiertage überstehen, liegen bei 50 zu 50.“ Ausbuddeln, in den Topf pflanzen und dann ins warme Wohnzimmer, das mögen die Bäume nicht.

Einige Gärtnereien vermieten auch Bäume. „Die Bäume müssen klein sein und im Topf angepflanzt werden“, sagt Werner. Dann könne das klappen. Aber lange im Warmen dürfen sie auch nicht stehen. Gar nicht so einfach, den Weihnachtsbaum lange frisch zu halten. Fachmann Werner rät deshalb dazu, den Baum nach dem Kauf erstmal drei bis vier Tage im Kühlen stehen zu lassen damit der Harz trocken wird. Dann kann der Baum ins Haus. Wer nun überraschend feststellt, dass er den Weihnachtsbaum vergessen hat oder das seiner schon die Nadeln hängen lässt: Die Gärtnerei in Benzin hat bis zum 24. Dezember mittags geöffnet.

Im heimischen Wohnzimmer mag Familie Werner es übrigens auch ganz klassisch. „Bei uns steht eine Nordmanntanne.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen