Rehna : Der Mord kommt aus der Torte

Im ausverkauften Hotel Stadt Hamburg feierten die Gäste mit der „Hochzeitsgesellschaft“.
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Im ausverkauften Hotel Stadt Hamburg feierten die Gäste mit der „Hochzeitsgesellschaft“.

Essen, trinken und miträtseln: Rehnaer Hotel Stadt Hamburg lud zum siebten „Krimidinner“ ein

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27. März 2018, 05:00 Uhr

Eigentlich hätte die Hochzeit von „Juliane und Benedikt“ im Hotel Stadt Hamburg so schön werden können. Mehr als 100 Gäste kamen in den Festsaal und waren Mitglieder der Feierrunde. Doch da waren auch noch der Bräutigam-Vater „Erik aus Schweifend“ und die Braut-Mutter „Isadora van der Knausten“, die sich so gar nicht verstehen wollten. Immer wieder fielen sie sich ins Wort oder fanden die Aktionen des jeweils anderen gar nicht lustig. So hatte Hochzeitsplaner Monsieur Jean-Pierre alle Hände voll zu tun, die Gesellschaft den ganzen Abend über bei Laune zu halten. Doch am Ende half alles nichts. Die Gesellschaft musste tatsächlich einen Todesfall beklagen. Denn als Monsieur Jean-Pierre die Hochzeitstorte anschneiden will, trifft ihn ein Stromschlag und er fällt auf der Stelle tot um.

„Jetzt ist das Publikum an der Reihe. Es muss herausfinden, wie und warum das geschehen ist“, erklärte Dieter Warszawa, alias Jean-Pierre und Kopf des Theaters IKS aus Hamburg. Doch bis zu diesem Teil des Comedy-Krimi-Dinners wurden die Gäste im Hotel Stadt Hamburg bestens unterhalten und beköstigt. Wieder hatte sich Chefkoch und Hotelier Jürgen Griese jede Menge kulinarische Köstlichkeiten einfallen lassen, um die Besucher zu verwöhnen. Zum „Mord an der Hochzeitstorte“ gab es Hähnchenbrust mit Cornflakes-Mantel und einem Mango-Honig-Dressing, eine Rote-Bete-Orangen-Chili-Suppe, Kalbstafelspitz als Hauptgang und eine Schwarzwälderkirschtorte als Eisbombe.

Wer dazwischen noch Lust hatte, den Kriminalfall zu lösen, war eingeladen. Doch die Gäste schienen vom Essen beflügelt und bekamen natürlich heraus, dass sich der ehemalige Hobbyelektriker Jean-Pierre selbst getötet hatte, als er den metallenen Tortenheber in die von ihm selbst mit Strom präparierte Torte stach. „Aus Versehen gab es da wohl einen Kurzschluss. Der sollte eigentlich einem anderen ereilen“, erklärte „Jean-Pierre“. Doch die Gäste hatten ihren Spaß und waren kriminalistisch immer auf Augenhöhe mit den fünf Schauspielern, die interaktiv alle Gäste mit einbezogen. So mussten sich die anwesenden Männer schon einmal erklären, warum sie auf der langen „Liebhaber-Liste“ der Braut Isadora standen. Doch Ende gut, alles gut. Der Fall war gelöst, die Gäste satt und der Abend gelungen.

Jetzt heißt es für Interessierte aber erst einmal lange Warten. Denn erst am 17. November folgt der nächste Streich von Jürgen Griese und Lebensgefährtin Cornelia Muuß. Dann laden sie zur nächsten Dinnershow „The Greatest Ladys Hits ein“. Karten dafür gibt es bereits jetzt im Hotel Stadt Hamburg.

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