Oldtimertreffen in Meetzen : Der "Italiener" bullert auf der Treckerpiste

<fettakgl>Der Landini </fettakgl>von Hans Joachim Nehring wurde von zahlreichen Besuchern bestaunt.
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Der Landini von Hans Joachim Nehring wurde von zahlreichen Besuchern bestaunt.

Eine vorzeigbare Auswahl an Oldtimern war am Sonnabend beim 3. Oldtimertreffen im Feuerwehrmuseum in Meetzen zu sehen und zu hören. Besonders das Bullern eines "Italieners" weckte das Interesse der Besucher.

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04. Juni 2012, 09:55 Uhr

Meetzen | Eine vorzeigbare Auswahl an Oldtimern war am Sonnabend beim 3. Oldtimertreffen im Feuerwehrmuseum in Meetzen zu sehen und zu hören. Besonders das Bullern eines "Italieners" weckte das Interesse der Besucher. "Das ist ein Landini, ein ganz seltenes Stück. Damit er starten kann, muss er vorgeglüht werden und bleibt deswegen dann die ganze Zeit an", erklärte Hans-Werner Axen aus Dellstedt in Schleswig-Holstein. "Von diesem Trecker gibt es nur einen im Norden", bestätigte Besitzer Hans Joachim Nehring aus Lübeck. Gerne beantwortete er allen Interessierten ihre Fragen. Doch als es zum Höhepunkt des Oldtimertreffens, dem Trecker Treck ging, rollte auch er mit seinem Oldtimer aus dem Jahr 1952 zum Teilnehmerfeld.

Auf einer 40 Meter langen Sandbahn traten um die 40 Schlepper in elf verschiedenen PS-Klassen gegeneinander an. Ein Bremswagen vom Odderader Bremswagenteam sorgte für die entsprechenden Gewichte und zeigte die gezogenen Meter damit an. Mitten im Teilnehmerfeld fieberte auch das Team Kaeselow mit. "Wir sind die ewigen Zweiten", erzählte "Schrauber" Rolf Jäger. Zusammen mit Teamchef Dieter Hedewig feuerten sie ihren Fahrer Sven Rieckhoff an. Was in Meetzen mit dem Oldtimer Wettkampf eher noch als allgemeinen Spaß angesehen wird, ist andernorts ein richtiger Sport.

So bestaunten die Freizeit-Starter einen riesigen leuchtend blauen Ford 9000. Ein extra modifizierter Schlepper, der aktuell beim so genannten Farmpulling die Deutschen Meisterschaften mitfährt und kürzlich einen Wertungslauf im schleswig-holsteinischen Hassmoor die 4,5-Tonnen-Klasse gewann. Auch hier hilft ein vierköpfiges Team, damit Fahrer Urs Sass erfolgreich mitfahren kann.

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