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Gebete im Gotteshaus Demern : Der größte Wunsch ist Weltfrieden

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Kirchgemeinde und Mitglieder des Fördervereins feiern Gottesdienst zum Jahresschluss mit anschließendem Berliner-Essen

svz.de von
erstellt am 02.Jan.2017 | 04:45 Uhr

Grundsätzlich sind die Mitglieder der Kirchgemeinde Carlow, zu der auch Demern gehört, die des Fördervereins und die Pastorin mit dem Jahr 2016 zufrieden. „Wir haben im abgelaufenen Jahr unsere Dorfkirche noch bekannter gemacht und viele Besucher zu den Ausstellungen und Konzerten angelockt“, zieht Karin Homann ein positives Resümee. Die Vorsitzende des Fördervereins der Petrikirche zu Demern berichtet davon, dass die Gäste zu einigen Veranstaltungen bereits eineinhalb Stunden vor Beginn da waren und das manches Mal die Plätze gar nicht ausreichten und zusätzliche Stühle besorgt und aufgestellt werden mussten.

Diese Beliebtheit des Gotteshauses kommt nicht von ungefähr. Wurde es doch als alte Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert durch viel Engagement und Zutun der Kirchgemeinde Carlow, der Mitglieder des Fördervereins und unzählige private sowie öffentliche Sponsoren in den vergangenen Jahren in ein echtes Schmuckstück verwandelt. „Viele beneiden uns zum Beispiel um unseren beheizten Gemeinderaum im Kirchturm. Den können wir wunderbar als Winterkirche nutzen. Durch die Glastür haben wir sogar einen freien Blick auf den Altar“, betont Karin Homann eine weitere Besonderheit.

Dass diese Kirche und die Gemeinschaft um sie lebt, wurde nicht zuletzt beim Gottesdienst zum Jahresschluss mit anschließendem Abendmahl deutlich. In den Fürbitten und Gebeten wurde ein ums andere Mal gemeinsam der Wunsch nach dem Weltfrieden geäußert. Der stünde über allem und möge im neuen Jahr nun endlich kommen.

Den Abschluss bildete erstmals ein gemeinsames Berliner-Essen. „Es wurde sonst immer zum Abschluss ‘Freude schöner Götterfunke‘ gesungen. Diesmal wollten wir einmal der allgemeinen Tradition Rechnung tragen“, erklärt Pastorin Ulrike Kurzweg, die erst seit einem Jahr hier tätig ist.

Das Kirchgebäude in Demern ist für das neue Jahr gut gerüstet. „Die Baukasse ist gut gefüllt. Großes steht derzeit nicht an und für kleine Reparaturen reicht es“, so die Vorsitzende des Fördervereins. Aber in ein paar Jahren sei wohl eine neue Dacheindeckung nötig. Nun hoffen alle auf viele Besucher auch 2017.

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