Gadebusch : Der achte Name im Ehrenbuch

Sieben Eintragungen wies das Ehrenbuch der Stadt Gadebusch bisher auf. Franciszek Strugala trug sich jetzt als achter seit dem Jahre 2000 ein.  Fotos: Maik FreitaG
Sieben Eintragungen wies das Ehrenbuch der Stadt Gadebusch bisher auf. Franciszek Strugala trug sich jetzt als achter seit dem Jahre 2000 ein.

Czarnkówer Bürgermeister Franciszek Strugala mit Eintrag geehrt: Form der Anerkennung in Gadebusch gibt es seit dem Jahr 2000

svz.de von
10. Juli 2018, 21:00 Uhr

Franciszek Strugala, Bürgermeister der polnischen Stadt Czarnków, hat sich am Montagabend als achte Person in das seit dem Jahre 2000 geführte Ehrenbuch der Stadt Gadebusch eingetragen. Damit wurde sein Engagement geehrte, seine Stadt und die Stadt Gadebusch in den vergangenen zehn Jahren näher zusammenrücken zu lassen.

Gadebuschs Bürgermeister Ulrich Howest würdigte in seiner Laudatio im Restaurant Station Burgsee den Polen mit den Worten: „Als Bürgermeister hast du es verstanden, der Partnerschaft mit Czarnków eine angemessene Bedeutung zu verleihen.“ Mit der Eintragung reiht sich Strugala in Namen wie den schwedischen und dänischen Honorarkonsul oder das Gadebuscher Urgestein Karl-August Baum mit ein. Sie alle durften sich in den vergangenen 18 Jahren in das Ehrenbuch eintragen. Bereits vor 13 Jahren waren erste Kontakte zum polinischen Czarnków geknüpft worden. Beim Fest des deutschen Liedes am Czarnkówer Gymnasium wirkten damals die Gadebuscher Karin und Rudolf Pieper in der Jury mit. Letzterer nahm die Chance war und führte ein Gespräch über die Aufnahme von Gesprächen beider Städte. Nur drei Jahre später folgte die Unterzeichnung einer Städtepartnerschaft, die jedes Jahr aus Neue gefestigt wird. Gegenseitige Besuche und Projekte sind an der Tagesordnung. So auch zuletzt mit den beiden Kindertagesstätten „Am Burgsee“ des Jugendhilfezentrums Rehna und der Arche Noah in der Jarmstorfer Straße. In einem gemeinsamen Comenius-Projekt wurde länderübergreifend eine Verbindung zwischen den Czarnkówer und den Gadebuscher Kindern geschaffen. „Das Projekt ging jetzt einige Monate und hat uns und den Kindern viel Spaß gemacht“, erklärte Kita-Mitarbeiterin Janet Kollwitz. Sie und Kita-Mitarbeiterin Doreen Schönfeldt bedankten sich mit kleinen Geschenken für die gute Zusammenarbeit.

Doch der Besuch der achtköpfigen polnischen Delegation bestand nicht nur aus der feierlichen Zeremonie. Nachdem am Donnerstag die Anreise erfolgte, ging es im Laufe des fünftägigen Aufenthaltes nach Wismar und Hamburg, wo die Elbphilharmonie und eine Schifffahrt auf dem Programm standen. Eine Besichtigung des Gadebuscher Münzfestes und des Schlosses rundeten den Besuch in der deutschen Partnerstadt ab.

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