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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

21. September 2017 | 18:05 Uhr

Veelböken : Den Blick nach vorn gerichtet

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gemeinde plant neue Buswartehäuschen. Weniger Investitionen als im Vorjahr

svz.de von
erstellt am 07.Feb.2017 | 21:54 Uhr

In der Bauernstube trafen sich die Einwohner der Gemeinde Veelböken zu ihrem dritten Neujahrsempfang. Bürgermeister Steffen Timm und die Gemeindevertreter hatten geladen und wollen diese Feier zum Jahresauftakt zur Tradition werden lassen. „Hier kommt man mit- und untereinander ins Gespräch, kann das abgelaufene Jahr Revue passieren lassen und verkünden, was im neuen geplant ist“, erklärt Timm, der seit 2008 den Bürgermeisterposten inne hat.

Wenn 2016 das Jahr der großen Straßenbautätigkeiten war, wird sich das in diesem Jahr nahezu ins Gegenteil verkehren. „Wir müssen jetzt erst einmal zusehen, dass wir unseren Haushalt wieder konsolidieren“, so das Gemeindeoberhaupt. Schließlich ist die Kommune mit den Orten Veelböken, Paetrow, Passow, Rambeel, Hindenberg, Botelsdorf und Frauenmark flächenmäßig mit 3254 Hektar eine der größten Gemeinden im Landkreis und das bei nur rund 700 Einwohnern. „Mit den Straßen sind wir so gut wie durch, auch die Beleuchtung haben wir in diesem Bereich auf Vordermann gebracht“, sagt Timm. „Jetzt sind nur noch drei Bereiche offen: Von der Kreuzung Webesfelde/Veelböken Richtung Rambeel, dann die Ortsdurchfahrt Botelsdorf und die Ortslage Frauenmark“, führt er aus. Doch das sei perspektivisch für 2021/22 zu sehen.

Trotzdem stünden für dieses Jahr die Erneuerung von drei Bushäuschen auf dem Programm: das in Botelsdorf, das in Rambeel und das am Teich von Veelböken. Diese sind teils 25 Jahre alt und nicht mehr zu retten. Das in Veelböken wäre zwar noch nicht so alt, aber die Dachkonstruktion sei hinfällig, berichtet der Bürgermeister. „24 000 Euro sind dafür insgesamt vorgesehen, wovon 18 000 Euro aus Fördermitteln der EU stammen“, verdeutlicht Timm. Der meint, auch das müssten die Leute mal erfahren, dass nicht nur Geld vom Bund nach Brüssel geht, sondern auch einiges wieder zurück kommt. In diesem Zusammenhang wünscht sich der Kommunalpolitiker für dieses Jahr, dass seine Gemeinde weniger Amts- und Kreisumlage zahlen muss. Er bleibt aber insofern Realist, dass dies wohl ein frommer Wunsch bleibt.

So gilt denn sein Dank und der aller Gemeindevertreter und Einwohner an die vielen Helfer und Sponsoren, zu denen in erster Linie die freiwillige Feuerwehr und ihr Förderverein sowie die ortsansässigen Landwirte gehören. „Ohne sie wären wir in der Gemeinde arm dran und könnten nicht so viel im Dorfleben erreichen“, sagt Timm und meint damit die Hilfe beim Heckenschnitt, beim Schneeräumen oder beim Gestalten der Dorffeste.

Davon wird es 2017 zwei geben: das nur alle zwei Jahre stattfindende Dorffest im Zusammenhang mit dem Rapstag der Landwirte im Sommer und das 24. Erntefest am 8. September.

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