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Ringreiten in Mühlen Eichsen : Das Stepenitztalfest hat aufrüstet

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Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Geplante und ungeplante Erweiterungen im Programm und Vergnügungsangebot sorgen für noch mehr Attraktivität für die Besucher

svz.de von
erstellt am 07.Aug.2017 | 05:00 Uhr

Es war diesmal nicht die Sirene der Feuerwehr wie im vergangenen Jahr, welche die Organisatoren des 4. Stepenitztalfestes ganz kurz durcheinander brachte: Ein Anruf tat es – just als der Trubel bereits im Gange war. „Na dann kommen Sie eben her, dann bauen wir halt noch ein zweites Karussell auf“, sagt Anne Fehlhaber ins Telefon. Die da angerufen hat ist Heike Scherbaum aus Grabow, die mit ihrem 32 Jahre alten Kettenkarussell auf dem Weg nach Mühlen Eichsen ist. Anne Fehlhaber hatte die Schaustellerin hingegen gar nicht mehr auf dem Schirm. „Man muss eben in Zukunft alles schriftlich machen, damit nichts schiefgeht“, zieht sie ihre Lehre daraus. „Dann wird das hier eben dieses Mal ein Kinderparadies“, gewinnt die Organisationschefin dem ganzen auch etwas positives ab. „Anne Fehlhaber hatte mich im vergangenen Jahr angerufen und gesagt, ich möchte mir doch für dieses Jahr den Termin vormerken. Und abgesagt hat sie nicht“, sagt Heike Scherbaum später zur Begründung.

Eine zweite Erweiterung im Festangebot ist das Ringreiten. Nach längerer Pause ist es in diesem Jahr wieder im Programm: 15 Reiter, darunter vier Kinder, tragen sich in die Starterliste im Wettkampf um die Siegestrophäen in Form von allerlei Zubehör für das Wohlergehen der Vierbeiner ein. Eine von ihnen ist Franziska Jäger aus Tarnewitzerhagen auf ihrem 15-jährigen Hanoveraner Wallach mit dem wohlklingenden Namen „Graf Grannox“. „Eigentlich ist er ja ein Springpferd, aber mittlerweile beherrscht er das Ringreiten auch recht gut“, sagt die junge Frau, die bereits mehrere solcher Wettbewerbe für sich entscheiden konnte. Auch diesmal mischte Franziska Jäger ganz vorn mit, musste sich am Ende nur Sandra Paruczewski auf „Dasha“ geschlagen geben.

Eine nicht wegzudenkende Tradition auf dem Stepenitztalfest ist das Preisangeln, bei dem die Petrijünger um den dicksten Fisch wetteifern. „Dieses Jahr hat eine Schleie von immerhin 37 Zentimetern das Rennen gemacht“, so Michael Maas vom Organisationsteam.

Eine weitere Tradition ist das Entenrennen auf der Stepenitz. Mehr als 100 dieser für einen Euro zu erwerbenden Tiere in Plaste-Ausführung, pink für die Erwachsenen und gelb für die Kinder, wetteifern diesmal um die zahlreichen, von Sponsoren bereitgestellten Preise. Wer diesmal leer ausging hat seine nächste Chance im kommenden Jahr.

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