Ferienspass : Das Leben im Kloster Rehna

Elke Lenschow vom Klosterverein Rehna zeigt den Kindern Paul, Leonie, Henrik und Jakob eine Blüte im Klostergarten. Rechts im Bild: Kristin Bruse.  Fotos: Michael Schmidt
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Elke Lenschow vom Klosterverein Rehna zeigt den Kindern Paul, Leonie, Henrik und Jakob eine Blüte im Klostergarten. Rechts im Bild: Kristin Bruse. Fotos: Michael Schmidt

Ferienkinder erkundeten die altehrwürdige Anlage und erfuhren Wissenswertes über Pflanzen und Heilkräuter

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31. Juli 2014, 00:01 Uhr

Zu einer Reise in das Mittelalter sind Ferienkinder in Rehna aufgebrochen. Sie konnten einen Tag im ehemaligen Kloster verbringen und erkundeten es vom Keller bis zum Kirchengewölbe und sammelten Kräuter im Klostergarten. „Wir wollten ihnen erklären, wie das klösterliche Leben einst gewesen ist. Ein weiteres Ziel war, sie ein Stück näher wieder zur Natur heranzuführen und zu zeigen, wie beispielsweise Kräuter als Lebensmittel oder Heilkräuter verwendet werden können“, sagte Elke Lenschow vom Klosterverein Rehna.

Auf ihrer Entdeckungstour bekamen die Mädchen und Jungen zudem vermittelt, wie spartanisch und bescheiden das klösterliche Leben gewesen war und welche soziale Aufgabe das Kloster einst hatte. So wurden hier einst Patriziertöchter aus Lübeck erzogen und beschult. „Wir hatten hier auch die höhere Gerichtsbarkeit“, so Elke Lenschow.

Nach Kloster Dobbertin ist Rehna die größte in Mecklenburg-Vorpommern erhaltene Klosteranlage. Die umfangreichen Gebäude des Klosters vermitteln noch heute einen Eindruck von der Bedeutung des Klosters, dessen Blütezeit zwischen 1400 und 1500 erreicht war. „Adlige Familien aus dem Umland aber auch wohlhabende Lübecker Bürger stifteten dem Kloster umfangreiche Ländereien und häufig waren Töchter aus diesen Familien Nonnen im Kloster, mitunter auch Priorinnen“, so der Klosterverein. Bis heute erhalten geblieben sind die Klosterkirche, drei Flügel des Kreuzganges sowie das Lange Haus, das saniert und 1997 zum Sitz der Amtsverwaltung wurde.

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